Veranstaltungsthemen

Alter

Alter: Wenn Muße zum Muss wird

„Vital, aktiv und lebensfroh“ – so sieht Älter werden in der Werbung aus. Was aber, wenn ich nicht ständig voll Elan Neues anpacken, an allem teilnehmen will oder kann?

Dieser Abend will dazu anregen,  sich mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen. Nicht nur ältere Personen können daraus Nutzen ziehen, sondern alle, auch Jüngere, die sich mit den politischen und kulturellen Folgen des zunehmenden Anteils von Älteren in der Gesellschaft beschäftigen wollen, können aus dieser Veranstaltung Orientierungswissen beziehen.

Anti-Aging von innen

Anti-Aging beginnt im Kopf. Und es beginnt, solange ich mich jung und aktiv fühle. Ich kann den Prozess meines Älter-Werdens mit bestimmen. Negative Folgen des Alterns kann ich mildern, positive fördern und verstärken, wenn ich rechtzeitig

  • über biologische und psychologische Abläufe informiert bin
  • mein Bewusstsein dafür schärfe und
  • aktiv meine Möglichkeiten und Fähigkeiten einsetze.

Ein Abend für alle, die sich reif fühlen, aktiv und kreativ zu bleiben.

Unsere Freunde und Bekannten, unsere Eltern und wir selbst – alle werden wir älter. Jeder nimmt diesen Prozess jedoch anders wahr. Man ignoriert ihn oder ärgert sich, spricht darüber oder schweigt lieber. Aber eines bleibt: Wir werden älter und merken es auch! Dieser Abend bietet die Möglichkeit, über das eigene Älterwerden oder das von Angehörigen, über sich zwangsläufig ergebende Rollenveränderungen zu diskutieren und in den Austausch zu treten. Die Referentin gibt interessante Impulse und berichtet über die verschiedensten Möglichkeiten eines kreativen Umgangs mit dem Älterwerden.

Lebensrucksäcke

oder

Ist das mein Leben oder kann das weg?

Stellen Sie sich das Leben als Reise vor: Was nehme ich weiterhin mit bei meinen Neuaufbruch? Was lasse ich zurück und was packe ich neu dazu? Entrümpeln erfordert Mut.

Ein Abend für alle, die den Abschnitt nach Familien- und Berufsphase bewusst gestalten wollen. Ein Abend auch für diejenigen, die schon rechtzeitig vorher die Weichen stellen möchten.

Aktive Lebensgestaltung

* Wie gestalte ich mein Leben?

* Wie er-fülle ich meine Zeit?

• Woran orientiere ich mich?

• Was will ich, und was kann ich?

Philosophische und psychologische Überle­gungen für ein Leben, das ich bejahen kann.

Ein Abend für Teilnehmer, die ihren Jahren Leben hinzufügen wollen.

Zeit ist nichts für die Ewigkeit

Perspektiven für ein produktives Altern

Der Lebensabschnitt, der von beruflichen und familiären Aufgaben zunehmend entbunden 0ost, dehnt sich aus. Damit wachsen die Chancen und der Zwang zu einer selbstgestalteten Nutzung der gewonnenen (Lebens-) Zeit. In Kultur und Politik dominieren Orientierungen auf Aktivität hin. Aber auch diese Lebensperiode unterliegt Rhythmisierungen und Strukturierungen der Zeit. Was heißt eigentlich produktiv in diesem Lebensabschnitt? Gibt es eine Alternative, die Muße/Ruhestand der Produktivität/Aktivität gegenüber stellt?

Alter – Einschränkung oder Erweiterung?

Möglichkeiten und Optionen

Gesundheit und Wohlbefinden nach der Familien-/Berufsphase. Warum altern wir eigentlich? Ist die tatsächliche Lebenszeit vom kalendarischen oder subjektiven Alter bestimmt? Welche körperlichen und psychischen Veränderungen sind zu erwarten? Wie kann ich meine Gesundheit erhalten? Wie kann ich Krankheit und Verfall vermeiden? Wie kann ich mir der im Laufe meines Lebens erworbenen Potentiale bewusst werden und sie nutzen?

Interkulturelles

Das  goldene Zeitalter – Erlösungsvorstellungen in Religionen

Wie ein roter Faden zieht sich die Vorstellung von einem „goldenen Zeitalter“ durch Philosophien und Religionen der Menschheit. Sie dient zur Deutung der geschichtlichen Entwicklung unserer Zeit und Lebensumstände. Das goldene Zeitalter beinhaltet den Idealzustand.  Auf welchem Weg befinden wir uns als Menschen – aufsteigend zu ihm hin oder aber absteigend von ihm weg?

Dies in verschiedenen Religionslehren und Religionsstufen kennen zu lernen ist Ziel dieses Seminars.

Mann und Frau im Spiegel anderer Kulturen

Dieses Seminar soll die vielfältigen Perspektiven der Beziehung von Mann und Frau sichtbar machen. Welches Bild der Frau bieten andere Religionen (z. B. Islam, Hinduismus) und andere Kulturen? Was meint Matriarchat”? Was bedeuten diese Aspekte für die Feminismusdiskussion?

Vortragsreihe Völkerkunde

Mann und Frau im Spiegel der Kulturen

Diese Vortragsreihe soll die vielfältigen Perspektiven der Beziehung von Mann und Frau sichtbar machen.

* Wie sehen andere Religionen (z.B. Islam und Hinduismus)

und andere Kulturen das Verhältnis zwischen Mann und Frau?

* Was bedeutet „Matriarchat“?

* Was bedeuten diese Aspekte für die Feminismusdiskussion?

* Was bedeutet „Patriarchat“ und wie hat es sich etabliert?

* Welche Chancen oder Risiken stecken im Aufbruch traditioneller Rollen?

Das Verhältnis zwischen Mann und Frau wird in den verschiedenen Kulturen sehr vielfältig gelebt. Häufig wird das Verhalten zwischen Mann und Frau durch Religion beeinflusst. Hierbei spielt die jeweilige Auslegung der Ge- und Verbote eine große Rolle. Die Interpretation der religiösen Inhalte jedoch ändert sich im Laufe der Geschichte.

Die  Fragen nach dem Einfluss der Kultur, der Religion und der Geschichte werden anhand interessanter Beispiele erläutert.

Die Religionen des Himalaya

Bhutan und Nepal

Beeinflusst durch die ur­sprünglichen Religions­formen bildete sich eine sehr differenzierte Aus­prägung des Buddhismus: der Lamaismus.
Der Lamaismus hat eine verhältnismäßig kleine Anhängerzahl, prägt aber das Gesicht und die
Ausstrahlung Nepals, Tibets und Bhutans. Im Lamaismus vereinigen sich auf befruchtende
Weise Natur- und Hochreligionen. Er bildet eine trotz unglaublicher Verfolgungen noch
heute lebendige Glaubensgemeinschaft. In Nepal spielt der Hinduismus eine große
Rolle. Bei den Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus wird eine gelebte Verantwortung
der Natur gegenüber besonders deutlich.
Die Referentin wird vor allem auf die Hinter­gründe und Glaubensformen der heute im
Himalaya gelebten Religionsformen eingehen. Im Anschluss gibt es Gelegenheiten zu Fragen
und Diskussion.

Andere Kulturen – andere Sitten und Gebräuche

Bhutan und Nepal

Wer reist, kann was erleben. Wer nichts ver­steht, kann ganz übel missverstanden werden.
Sind Sie aber mit den Gepflogenheiten ver­traut, eröffnen diese Ihnen ganz neue und
unverhofft tiefe Einblicke in die Gefühle und das Denken der Menschen. Dies gilt vor allem,
wenn Menschen sich weniger über Worte als über Gesten, Mimik und Handlungen näher
kommen. Eine Kultur wird erst lebendig durch das Verstehen ihrer Menschen. Einen Beitrag
zum besseren Verständnis gibt eine Religionswissenschaftlerin und Indologin – auch aus
praktischen Erfahrungen.

 

Meine Nachbarn sind so anders…

Zwei Gesprächsabende für Ausländer und Deutsche

Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher und religiöser Traditionen leben heute eng nebeneinander, aber nicht immer miteinander. Was macht eigentlich den „Ausländer“ neben mir zum Fremden? Kann ich nicht mit ihm sprechen, ihn nicht verstehen? Kann ich seine Gewohnheiten nicht akzeptieren? Oder anders gefragt: Wie wird aus einem Fremden ein Freund? Kann ich mich mit ihm austauschen? Kann ich ihm trauen?

Zwischen Anpassung und Bewahrung der Eigenheit, zwischen Toleranz und Gleichgültigkeit, zwischen Ablehnung und Mitleid können sich im Gespräch Wege abzeichnen, die aufeinander zu führen.

An den Abenden stehen die verschiedenen Aspekte des interkulturellen Zusammenlebens auf dem Programm. So soll es um Essgewohnheiten, Kleidung, Bildung, Erziehung u.v.a.m. gehen.

 

Was heißt hier „gut“?

Ein alltägliches Wort in verschiedenen Kulturen

In Deutschland meint man etwas ganz anderes als in Indien, wenn man von einem `guten Leben´  spricht. Ein `guter Tag´ sieht in Thailand ganz anders aus als in Italien usw.. Das einfache Wort `gut´ beinhaltet in verschiedenen Kulturen und Religionen ganz Unterschiedliches.

Zeit erleben

Ein Ausflug zum Thema `Zeit´ in verschiedenen Kulturen

Mit einer scheinbar selbstverständlichen Grundlage unseres Lebens gehen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise sehr unterschiedlich um:

Persönliche Lebenszeit, Termine, Zeiten in der Natur, wie lange dauert ein Jahr?, welcher Kalender gilt?, wie teile ich Zeit ein? usw.

Philosophie

  • Außereurop., vor allem (fern- )östliche Philosophie
  • Einzeldarstellungen: Philosophen/-innen, Werke, Texte …
  • Philosophische Disziplinen (vor allem Ethik)
  • Praktische Philosophie; z.B.: Alltagsfragen, Moralphilosophie
  • verantwortlicher Umgang mit Technik und Wissenschaft


 

Biographien `Lebensbilder´

 

Endlichkeit – Ende – Ziel – Sinn

 

Ethik des Lebens

Das menschliche Leben läuft mehr und mehr Gefahr, auf sein „Produktivität“ reduziert zu werden. Besonders deutlich wird diese Einstellung an den Grenzpunkten des Lebens: Geburt, Krankheit und Sterben.

 

Lebensmanagement in der Lebensmitte

Zielorientierung, Erfolgsprogramm

Die Herausforderung in der Lebensmitte: Bewusstes Lebensmanagement

Inhalt:

  • Wie passen mein persönliches Verhalten und meine Bedürfnisse zu den Anforderungen in Beruf und Familie?
  • Wo stehe ich jetzt?
  • Wie plane ich meine Lebenszeit?
  • Wie nutze ich meine besonderen Stärken?
  • Was sind Hindernisse und was sind Erfolgsfaktoren in meinem Leben?
  • Was will ich beibehalten und was verändern?

Ziele:

  • Reflexion der eigenen Situation
  • Erstellen eines persönlichen Lebensmanagement-Planes

Anfangen zu philosophieren

Oder sollte es heißen: Fortfahren zu philosophieren? Denn: Menschen philosophieren immer schon, bevor sie sich ausdrücklich philosophische Fragen stellen.

Diese „Einführung in die Philosophie” führt also lebensnahe Fragen nach dem Sinn des menschlichen Daseins, Leitzielen des Handelns, Formen der Lebensbewältigung weiter und konfrontiert sie mit den großen Problemstellungen und Lösungsvorschlägen aus der Geschichte der Philosophie. Der Lerngewinn soll nicht nur der Erkenntniserweiterung sondern auch der Lebensorientierung und Selbstfindung dienen.

 

Abenteuer Philosophie

Philosophie-Kurse möchten qualifiziertes und qualifizierendes Orientierungswissen vermitteln, wobei es natürlich nicht ihre Aufgabe sein kann, derartige Orientierungen vorzugeben. Philosophie liefert Denk-Anstöße und ermöglicht problemorientierte Verständigungsprozesse auf einer soliden Basis.

Ziel:

neue Fragen stellen – neue Antworten suchen, logisch fundiert argumentieren, strukturiert denken, denken in vernetzten Systemen

Inhalt:

Charakteristische Tendenzen unserer Zeit werden erörtert: Sinnverlust und Zynismus einerseits, die Sehnsucht nach Glück und Harmonie andererseits. Damit zusammenhängende philosophische Abhandlungen finden sich fast überall in der Literatur, in fast allen Dramen, in vielen Gedichten, Kurzgeschichten und Romanen.

Anhand besonders gut geeigneter literarischer  Beispiele  werden  die  meist  ethischen oder anthropologischen Überlegungen und Positionen herausgearbeitet und anschließend zur Diskussion gestellt.

Teilnehmen kann jeder, der die Anstrengung des Denkens nicht scheut.

 

Abenteuer Philosophie

Mehr denn je zuvor stehen wir im Alltag Fragestellungen gegenüber, die uns mit Grundfragen des modernen Menschen konfrontieren. Die Antworten sucht man dann nicht in verstaubten Büchern einer trockenen Philosophie. Im Gegenteil sollten Ausflüge in die Philosophie in unserem Alltag anwendbar werden und uns helfen, uns darin zu orientieren. Der Philosoph Kant meint. “Philosophieren lässt sich aber nur durch … selbsteigenen Gebrauch der Vernunft lernen“. In diesem Seminar bietet sich die Möglichkeit, in einer zwanglosen Atmosphäre zu hören, nachzudenken und sich auszutauschen. Dabei sollen charakteristische Tendenzen unserer Zeit erörtert werden: Sinnverlust und Zynismus einerseits, die Sehnsucht nach Glück, Harmonie und neuer Mythologie andererseits. Damit zusammenhängende philosophische Abhandlungen finden sich fast überall in der Literatur, in fast allen Dramen, in vielen Gedichten, Kurzgeschichten und Romanen. Anhand besonders gut geeigneter literarischer  Beispiele  werden  die  meist  ethischen oder anthropologischen Überlegungen und Positionen herausgearbeitet und anschließend zur Diskussion gestellt. In einem zweiten Schritt wollen wir über die philosophische Hintertreppe den Philosophen als den Menschen begegnen: mit ihren Menschlichkeiten und zugleich mit ihren großartigen und ein wenig rührenden Versuchen, über das bloß Menschliche hinauszugelangen.

Das Seminar ist auch für „Anfänger des Philosophierens“ geeignet.

 

Philosophie-Kurse möchten qualifiziertes und qualifizierendes Orientierungswissen vermitteln, wobei es natürlich nicht ihre Aufgabe sein kann, derartige Orientierungen vorzugeben. Philosophie liefert Denk-Anstöße und ermöglicht problemorientierte Verständigungsprozesse auf einer soliden Basis.

 

Abenteuer Philosophie

Ziel:

neue Fragen stellen – neue Antworten suchen, logisch fundiert argumentieren, strukturiert denken, denken in vernetzten Systemen

Inhalt:

Mehr denn je zuvor stehen wir im Alltag Fragestellungen gegenüber, die uns mit Grundfragen des modernen Menschen konfrontieren. Die Antworten sucht man dann nicht in verstaubten Büchern einer trockenen Philosophie. Im Gegenteil sollten Ausflüge in die Philosophie in unserem Alltag anwendbar werden und uns helfen, uns darin zu orientieren.

Der Philosoph Kant meint. “Philosophieren lässt sich aber nur durch … selbsteigenen Gebrauch der Vernunft lernen“. Charakteristische Tendenzen unserer Zeit werden erörtert: Sinnverlust und Zynismus einerseits, die Sehnsucht nach Glück und Harmonie andererseits. Damit zusammenhängende philosophische Abhandlungen finden sich fast überall in der Literatur, in fast allen Dramen, in vielen Gedichten, Kurzgeschichten und Romanen.

Anhand besonders gut geeigneter literarischer  Beispiele  werden  die  meist  ethischen oder anthropologischen Überlegungen und Positionen herausgearbeitet und anschließend zur Diskussion gestellt.

Teilnehmen kann jeder, der die Anstrengung des Denkens nicht scheut.

 

Abenteuer Philosophie

In diesem Kurs wollen wir uns mit Leben und Lehren ausgewählter Philosophen befassen. Dabei geht es einerseits um die neuere Philosophie, wie Wittgenstein oder Sartre, andererseits lernen wir auch das Denken indischer Prägung kennen. Eine kurze Einführung stellt das jeweilige Thema vor. Danach diskutieren wir gemeinsam darüber.

Mitzubringen sind: Die Fähigkeit, sich zu wundern und der Mut, andere und sich selbst ernst zu nehmen.

Abenteuer Philosophie

Ziel:

  • Philosophisches im Alltäglichen entdecken und umsetzen
  • Fragen, die Sie sich zur Lebensorientierung stellen, neu formulieren
  • Denken in vernetzten Systemen

Inhalt:

*      Fragestellungen, die uns mit Grundfragen des modernen Menschen konfrontieren

*      Antworten z. B. auf Sinnverlust, Frage nach Glück

*      Alte Texte neu erleben

*      Wertorientierung lebensnah erfahren

Anhand besonders gut geeigneter literarischer Beispiele werden die meist ethischen oder anthropologischen Überlegungen und Positionen herausgearbeitet und anschließend gemeinsam diskutiert.

8 Abende

Worüber Darwin, Einstein und Co mit Gott sprechen würden – Wissenschaft und Glaube

Der Mensch steht heute in Konflikt zwischen Wissenschaft und Glauben. Was darf ich noch glauben, was soll, will oder muss ich wissen? Schließt Wissen Glauben aus? Oder können sich die beiden Gebiete sinnvoll ergänzen”? Hat die moderne Technologie den Glauben überflüssig gemacht? Muss man naiv sein, um glauben zu können? An was alles glauben Menschen: Religionen, Fortschritt, Technik, Naturwissenschaft…? Was heißt eigentlich Glauben im heutigen Pluralismus der Religionsangebote?

Qualifiziertes Orientierungswissen

  • Sinnorientierung
  • Handlungsorientierung

Verständigungs- und Meinungsbildungsprozesse

Aber Philosophiekurse sind nicht geeignet, definitive Antworten zu geben. Auch sind keine Patentrezepte zur Bewältigung von Sinndefiziten und Problemen zu erwarten.

„Wo der Alltag Betroffenheit und Fragen auslöst, kann die Philosophie artikulieren und bewältigen helfen. Nicht Vermittlung von Wissen, sondern problemorientierte Verständigung in einem gemeinsamen Lernprozess muss das primäre Ziel einer Einführung in die Philosophie sein.“ (H: Neumann, Philosophie und Alltag – Didaktische Überlegungen zur Philosophie in der Weiterbildung, in: AUE-Materialien Nr. 9, Hannover 1981, S.41)

Zur Methodik:

Philo. kann man nicht lernen: „Philosophieren lässt  sich aber nur durch Übung und selbsteigenen Gebrauch der Vernunft lernen.“ (KANT)

So viele Informationen wie nötig sollten gegeben werden, so viel Diskurs wie möglich sollte stattfinden.

`klassische´ Disziplinen:

  1. Erkenntnislehre
  2. Metaphysik
  3. Logik
  4. Ethik
  5. Ästhetik
  6. Anthropologie

 

Ausländer – unsere Mitmenschen

Wir begegnen ihnen täglich bei der Arbeit, beim Einkauf, auf der Straße, in der Freizeit. Was wissen wir von diesen Menschen? Wie leben sie hier- im Heimatland? Was glauben sie, wie denken sie? Ginge es uns besser, wenn sie nicht mehr hier wären, oder kommen wir nicht mehr ohne sie zurecht? Diese und andere Fragen werden in diesem Seminar behandelt. Zum Dozententeam gehört auch ein praktizierender Ausländerbetreuer.

Chaos und Lebensgefühl

Veränderte Weltbilder

Der Mensch sucht seit jeher in den Vorgängen des Kosmos nach Mustern, nach festen Regeln. Dabei erscheint ein Kampf um die Vorherrschaft von Chaos und  Ordnung. Erst jetzt, mit Computern gerüstet, gelingt es dem Menschen, ins Chaos vorzudringen. Eine neue Wissenschaft ist im Entstehen und schickt sich an, die unendliche Komplexität des Weltgetümmels zu beschreiben und zu erklären. Welche denkerischen Grundlagen stehen hinter der “Chaos-Wissenschaft“ ?

Dachbodentreff: Philosophie

Dieser Abend gibt Philosophie-Interessierten die Gelegenheit, in gelockerter Atmosphäre und zwanglos über die Philosophie an ihrer Volkshochschule zu sprechen. Die Kursleiterin stellt sich, ihre Schwerpunkte und ihr Konzept vor. Andererseits können Sie ihre Erwartungen an einen Philosophiekurs äußern, sowie auch ihre Wünsche bezüglich Themen und Gestaltung der Kurse.

Veranstaltung mit: Dr. Mechthild Pecik

Denken kann jeder

… und Denken und Beobachten ist der Grund jeglicher Philosophie. In diesem Sinne werden in diesem Gesprächskreis Problemstellungen des täglichen Lebens erörtert, überdacht und mit philosophischen Ansätzen verglichen.

Denkpause

Eine Pause zum Denken, nicht vom Denken – ist Nachdenken nicht müßig in unserer angespannten Zeit? Was heißt denn überhaupt nachdenken, philosophieren? Und wofür habe ich keine Zeit, bzw. nehme ich mir Zeit? Diesen und anderen aktuellen Fragen wollen wir in diesem Gesprächskreis in angenehmer Atmosphäre nachgehen. Weitere mögliche Themen wären: Brauchen wir Termine zum Trauern, wie z.B. Totengedenktage (Dianas Tod), Volkstrauertage etc.? Lassen sich Kulturen weltweit „vernetzen“?

Einführung in die Philosophie:

Philosophische Grundbegriffe

Philosophie prägt mit ihren Gedanken und Begriffen auch den Alltag, ohne dass  es uns bewusst ist: In Gesprächen und Lektüre kommen nämlich oft Begriffe vor, die aus der Philosophie stammen und deren genaue Bedeutung meist unklar sind. Zur Einführung in die Philosophiegeschichte bietet sich deshalb die Klärung solcher Begriffe an, z.B.: objektiv-subjektiv, relativ-absolut, abstrakt-kongruent, theoretisch-praktisch, a priori-empirisch. Weitere Vorschläge und Fragen der Teilnehmer sind willkommen. Texte werden bei Bedarf gestellt.

(Eine ganz pragmatische) Einführung in das sokratische Gespräch

Einladung zum Philosophieren

Es soll in diesem Kurs nicht allgemein und losgelöst vom Alltag über Philosophie informiert werden. Vielmehr geht es darum, philosophische Texte zum Sprechen zu bringen, durch gezielte Fragen, gemeinsames Untersuchen und Deuten vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen und Probleme.

Themenvorschläge: Religion und Philosophie. Was ist der Mensch? Sinn des Lebens.

 

Einladung zum Wochenende der Nachdenklichkeit (und des Gesprächs)

in den Vogesen

Mit Grundfragen des modernen Menschen wollen wir uns an diesem Wochenende beschäftigen. Es bietet sich die Möglichkeit, in einer zwanglosen Atmosphäre zu hören, nachzudenken und sich auszutauschen. Dabei sollen charakteristische Tendenzen unserer Zeit erörtert werden: Sinnverlust und Zynismus einerseits, die Sehnsucht nach neuer Harmonie in New Age und

neuer Mythologie andererseits. Auch die damit zusammenhängende Frage, wie sich – aus tiefen – und entwicklungspsychologischer Sicht – die Grundprobleme der Menschen in unserem Jahrhundert verändert haben, werden wir diskutieren.

Natürlich wird auch Zeit und Gelegenheit zum Wandern sein.

 

Ethik und Natur

Wir glaub(t)en, die Natur zu beherrschen und sie ausbeuten zu können, die aber andere Völker für beseelt hielten oder noch halten. Aus dieser Quelle schöpfen sie ihre Lebenskraft. Die Natur und ihre Erscheinungen werden sogar vergöttlicht,  z.B. im Animismus oder in Naturreligionen. Bei der Weltreligionen, wie Hinduismus und Buddhismus, wird eine gelebte Verantwortung der Natur gegenüber besonders deutlich.

 

Ökologische Ethik –

Leben mit der Natur

In den abendländischen ethischen Entwürfen ist die Frage des Umgangs des Menschen mit der Natur und den anderen Lebewesen kaum berücksichtigt worden. Die ökologische Krise macht dieses Manko überdeutlich. In diesem Wochenendseminar soll deshalb zum einen danach gefragt werden, wie in religiösen Traditionen die Beziehung des Menschen zur Natur reflektiert wurde. So bildet der ethisch verantwortete Umgang mit der Umwelt ein Grundthema in den Religionen der Hindus, Buddhisten und besonders der Jainas. An Beispielen (Naturreligionen. Animismus) wird praktische Umsetzung dieser Ethik vorgestellt. Zum anderen wird in neuere philosophische Ansätze zur Begründung einer ökologischen Ethik eingeführt und werden diese diskutiert.

Wochenendseminar in den Vogesen

Philosophie der Zeit – Zeit zum Philosophieren

Feste Zeiten – Feste feiern mit Kindern

Michael Endes Romanfigur ,,Momo” brachte den Menschen auf märchenhafte Art das Wesen der Zeit nahe. „Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und je mehr Menschen daran sparten, um so weniger hatten sie.“ Wie bewahren wir (unsere) Kinder vor der hektischen Zerstreuung?

Unser Leben wird  in Perioden eingeteilt: der Tag, das Jahr, die Gezeiten usw. Jahrhunderte lang hatte sich die Menschheit an der Natur und dem Lauf der Gestirne orientiert oder ihre Zeitrechnung mit der Religion verknüpft. Kalender sind eigentlich Verzeichnisse von Festtagen. Die Feste durchbrechen den Alltagsablauf durch ihre zyklische Wiederkehr. Ein Fest ist ursprünglich heilige Zeit.

Wie können wir (unseren) Kindern die naturgegebenen Rhythmen wieder nahe bringen? Psychologen betonen den Wert von Ritualen, weil sie Kindern Sicherheit, Geborgenheit und  Harmonisierung mit kosmischen Abläufen bringen.

Die Frage nach dem Glück

Die Frage nach dem Glück darf wieder gestellt werden und gewinnt in weiten Kreisen der Bevölkerung immer mehr an Aktualität. Über die Gründe hierfür kam man verschiedener Auffassung sein. Ist es die Antwort auf Rationalität und Technisierung unseres Lebens? Ist die Erkenntnis, dass materieller Wohlstand letztlich nicht befriedigt? Erwuchs dem Wunsch nach mehr Lebensqualität eine neue zusätzlich tiefere Dimension? Das Seminar bietet in der Form eines Gesprächskreises interessierten Teilnehmern die Möglichkeit, durch den Austausch von Meinungen, die durch die Lektüre von Texten aus der philosophischen Literatur angeregt werden können, der uralten und jedermann immer wieder persönlich betreffenden Frage nachzugehen, was des Menschen Glück se

 

Die Frage nach  dem Sinn

In unserer hektischen, verwalteten und von allen Seiten bedrohten Welt wird die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach einem gültigen Weltbild immer drängender.
In diesem Seminar soll  in gemeinsamem Nachdenken und mit Hilfe von Aussagen bedeutender Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart nach Antworten gesucht werden.

Der, die, das Fremde – zu Risiken und Chancen

“Fremdheit“ ist wichtiges Thema in vielen Debatten über Einwanderung und Globalisierung. Dabei werden Bilder des so genannten Fremden in Massenmedien, Popkultur und Tourismus verbreitet. Aber nicht nur andere Kulturen oder Religionen können fremd sein. Auch dem Partner, der Arbeit, einer Lebenssituation kann ich mich entfremden. Leben ist andauernder Übergang zwischen gestern und morgen, zwischen Vertrautem und Fremdem.

Im Prozess der Globalisierung wird Fremdheit in erster Linie mehr oder minder bewusst strategisch in gesellschaftlichen Konflikten eingesetzt.

Wie es gelingen könnte, das “Fremde“ als Chance zu begreifen, ist eine der zentralen Fragen, die wir uns stellen wollen. Auf dieser Grundlage werden Bedingungen für ein verständigeres Miteinander erörtert.

Es geht um Identität und Authentizität: das wahre Eigene und das wahre Fremde.

 

Funkkolleg “Der Mensch”

Anthropologie heute

Die Frage aller Fragen für die Menschheit ist die Bestimmung der Stellung des Menschen in der Natur und seiner Beziehungen zum gesamten Kosmos. Aufgabe das Funkkollegs wird es sein, das Selbstverständnis des Kolleg-Teilnehmers zu fördern, den Blick auf die Zukunft der Menschheit und auf ihre Probleme zu schärfen und zu Einsichten in möglichen Problemlösungsstrategien beizutragen.

Begleitzirkel zum Funkkolleg “Der Mensch –  Anthropologie heute“

Der Studienbegleitzirkel zum Funkkolleg soll den Kollegiaten helfen, sprachliche Barrieren zu überwinden, wissenschaftliches Arbeiten kennen zu lernen oder wieder zu erproben, das Gelernte in Fragen und Diskussionen zu vertiefen und dabei die Möglichkeit des Lernens und Austauschens mit Anderen zu nutzen.

 

Funkkolleg „Altern“

Das Funkkolleg „Altern“ will dazu anregen,  sich mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen. Nicht nur ältere Personen können aus diesem Kolleg Nutzen ziehen, sondern alle, auch Jüngere, die sich mit den politischen und kulturellen Folgen des zunehmenden Anteils von Älteren in der Gesellschaft beschäftigen wollen, können aus diesem Funkkolleg Orientierungswissen beziehen.

 

Philosophieren lernen

Was ist “Glück”? Gibt es “Gerechtigkeit”? Ist der Mensch “frei”? Wann hat das Leben einen “Sinn”? Philosophieren bedeutet, alles in der Welt kritisch zu hinterfragen und systematisch zu überdenken. Seit ihren Anfängen in der An­tike vollzieht sich Philosophie wesentlich im ge­meinsamen Gespräch: Sie entsteht und be­währt sich zugleich in der argumentativen Ver­ständigung. In diesem Kurs soll das selbstän­dige, kritische Denken ohne vorgefertigte Ant­worten und Lösungsmodelle gefördert werden. Ausgangspunkt bilden die Fragen der Teilneh­merinnen aus dem persönlichen oder gesell­schaftlichen Leben und Zusammenleben. Ziel ist eine differenziertere Selbst- und Weltwahr­nehmung.

Philosophischer Gesprächskreis

Nicht tote Worte, sondern lebensbezogene Philosophie bestimmt diesen Kurs. Ein Gespräch zwischen „Freunden der Weisheit“ – auch ohne Vorbildung – entwickelt eigene Gedanken weiter.  Dabei ergeben sich immer wieder Anknüpfungspunkte an die Philosophiegeschichte.

 

Sinn des Lebens -Würde des Menschen

Die Sinnfrage ist wohl seit Menschengedenken die grundlegende Frage. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Wie sollen wir leben? Woran sollen wir uns orientieren in einem Dschungel unterschiedlichster Lebensentwürfe? Kann Leid sinnvoll sein? Fragen Sie sich nicht nur, was Sie erreichen wollen, sondern fragen Sie nach dem Sinn dahinter. Um so das Wesentliche zu entdecken und »Nein!« zu sagen zu Zeiträubern und heimlichen Boykotteuren der Lebenslust, des Lebens­glücks, der Zufriedenheit.

Drei Vormittage zum Diskutieren, Neues erfahren, Altes in neuen Worten finden…

Sokratisches Gespräch

zum Thema: Was heißt heute Allgemeinbildung?

Die Lehrmethode des Sokrates hat weit über die Philosophie hinaus auch in andere Bereiche Einzug gehalten. Grundgedanke des Sokratischen Gesprächs ist die Überlegung, dass zur Klärung eines Problems die Denkfähigkeit und die Lebenserfahrung der Gesprächspartner ausreichen.

In diesem Seminar wird in die Methode dieser Gesprächsführung eingeführt.

Sokratisches Gespräch

zum Thema: Was ist der Mensch?

Die Lehrmethode des Sokrates hat weit über die Philosophie hinaus auch in andere Bereiche  Einzug gehalten. Grundlegung, dass zur Klärung eines Problems die Denkfähigkeit und die Lebenserfahrungen der Gesprächsteilnehmer ausreichen.

 

Grundfragen der Philosophie

Grundfragen der Philosophie lassen sich auch als grundlegende menschliche Fragestellungen verstehen. Ziel dieses Kurses ist es deshalb, ausgehend von persönlichen Fragen der Teilnehmer in Fragestellungen der Philosophie einzuführen. Hierzu werden auch Fragen und Antworten von Philosophen wie Platon, Augustinus. Descartes. Kant und anderen herangezogen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Grundwerte einer verletzbaren Völkergemeinschaft

Die “Gemeinschaft der Völker“ braucht Übereinstimmung über grundlegende Werte und Verhaltensregeln. Die Werte der europäischen Aufklärung wurden zwar für alle Menschen und Staaten entworfen, doch andere Kulturen und Religionen weisen “zurecht” auf ihre eigenen Traditionen hin. Welche Werte gelten nun weltweit, welche Werte braucht die “verletzbare Völkergemeinschaft”?

Prof. Dr. Wetz, Philosophieprofessor an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, und Dr. Mechthild Pecik, Indologin und freie Mitarbeiterin der Stiftung ‘Weltethos”, diskutieren diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven.

Die philosophische Hintertreppe

Schnupperkurs Philosophie

Man kann sich den großen Philosophen über ihre Hauptwerke annähern, man kann dabei aber auch gewissermaßen die Hintertreppe benutzen. In seinem Buch „Die philosophische Hintertreppe“ versuchte der Philosoph Wilhelm Weischedel, sich den großen Philosophen über die menschliche Seite anzunähern. Er lässt uns am Privatleben jener Philosophen teilnehmen, die den Gang der Geistesgeschichte bestimmt haben und gleichzeitig zeigt er, dass das Anekdotische Fragen aufwerfen kann, die an das Wesen des Philosophierens rühren.

An drei Abenden wollen wir anhand ausgewählter Philosophen in die Welt der Philosophie einführen

 

Indien – Religion und Philosophie

Im indischen Leben sind Religion und Philosophie untrennbar miteinander verbunden. Die gesamte Lebensanschauung und alle Bereiche des praktischen Lebens werden geprägt von Religion. Grundlagen und Hintergründe dieser weltanschaulichen Ausprägungen sollen an diesem Abend erklärt und besprochen werden. Die Kreisvolkshochschule Horb lädt zu diesem Vortragsabend ein.

 

Krieg und Frieden aus philosophischer Sicht

Wie kommt es zu Spannungen und Aggressionen zwischen Individuen und Völkern? Warum werden sie nicht durch geschichtliche Erfahrung klug? Was gehört zu den Voraussetzungen für Frieden und Harmonie? Lässt sich Eintracht auf Dauer stabilisieren? Das Seminar soll Einsicht in Zusammenhänge vermitteln und anhand praktikabler Theorien zur Aggressionsminderung beitragen.

 

Leid ohne Sinn ?

Aller medizinische Fortschritt kann nicht darüber hinwegtrösten, dass wir nach wie vor Krankheiten und Tod ausgesetzt sind. Daneben lauern vielfältige Gefahren für unser seelisch-geistiges Wohlergehen. In diesem Seminar wollen wir einige Aspekte des Krankseins und des Gesundbleibens betrachten, so z. B. ausschnitthafte Darstellungen aus der kulturvergleichenden Ethnomedizin und die neuen, anregenden Ansätze zu einer integrativen Medizin. Es wird aber auch über Formen der Bewältigung von Leid. Tod und Trauer gesprochen. Schriftliche Anmeldung erforderlich!

Der Mensch

Die  Themen dieses  Kurses drehen sich um alte und doch immer wieder aktuelle Fragen. Was charakterisiert den Menschen? Was zeichnet ihn insbesondere gegenüber den Tieren aus? Ein Kurzreferat als Einführung zu jedem Thema ermöglicht es, anschließend gemeinsam zu diskutieren. Vorgeschlagen wird folgendes, weiteres in Absprache mit den Teilnehmern:

S p r a c h e :  Wir teilen uns mit durch Stimme, Worte,  aber auch durch Mimik und Gestik. Wie mache ich mich verständlich?

R e l i g i o n :  Gibt es ein Merkmal, das universal bei allen Religionen auftritt? Welche Funktionen hat Religion? Woher kommt sie?

M a n n  und F r a u :  Haben Gleichheitsideale eine Chance? Wo stecken die

Konfliktpotentiale?

K u l t u r b e g e g n u n g :  Fremdes erschreckt uns und zieht uns zugleich in seinen Bann.

 

Was ist der Mensch?

Zu einem philosophischen Wochenendseminar unter der Fragestellung ,,Was ist der Mensch” lädt die Kreisvolkshochschule am Samstag, 23. März, von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr ins Kreishaus ein. Dr. Mechthild Pecik wird in diesem Seminar auf den Menschen im Spannungsfeld zwischen Glauben und Beweisen, zwischen Sinn und Hoffnungslosigkeit, zwischen Glück und Rausch eingehen.

 

Was ist der Mensch?

Antworten der philosophischen Anthropologie. Die Stellung des Menschen in der Evolution, innerhalb des Kosmos, im Bild der Religion. Die Beziehung des Menschen zum eigenen Ich, zum Mitmenschen, zur Natur.

 

Antworten der philosophischen Anthropologie. Die Stellung des Menschen in der Evolution, innerhalb des Kosmos, im Bild der Religion. Die Beziehung des Menschen zum eigenen Ich, zum Mitmenschen, zur Natur.

Was ist der Mensch?

Der heutige  Mensch  steht  im  Spannungsfeld  zwischen Allmacht und Ohnmacht, zwischen Glauben und Beweisen, zwischen Sinn und Hoffnungslosigkeit, zwischen Glück und                 Rausch. Orientierung und Halt zu finden, ist ein drängendes Bedürfnis geworden. Derartige Fragen nach Sinn, Glück, Tod etc. wollen wir in diesem Seminar angehen. Kurze Texte regen dabei zu gemeinsamen Gesprächen an.

 

 

Wie Menschen besser miteinander reden können

Geredet wird heute wirklich genug. Die Streiks und Demonstrationen beweisen, dass Menschen das Gefühl bekommen, nicht mehr recht verstanden zu werden – Vorurteile über den Mitmenschen bauen Barrieren auf und verhindern das echte Gespräch von Mensch zu Mensch, das so wichtig ist. Dieses Seminar beinhaltet folgende Themen: Wie werden wir frei von Vorurteilen? Wie hören wir einander besser zu? Welche Gesprächsblockaden gilt es zu überwinden?  Vom Monolog zum Dialog. Beispiele aus dem praktischen Leben (Gesprächsführung).

Meine Moral, Deine Moral, keine Moral

Muße – Problemkind unserer Zeit

Der Mangel an Muße ist ein Gradmesser für die Hektik unserer Zeit. Liegt das an der Technisierung, an der Erziehung, an den Wertmaßstäben oder betäuben wir uns gar selbst? Einige andere Völker können in unserer Zeit ruhiger leben als wir. Diese Fragen sollen im Seminar unter philosophischer, psychologischer und ethnologischer Sicht erörtert werden.

 

Sinn des Lebens

Die Sinnfrage ist wohl seit Menschengedenken die grundlegende Frage. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Wie sollen wir leben? Woran sollen wir uns orientieren in einem Dschungel unterschiedlichster Lebensentwürfe? Kann Leid sinn-voll sein?

Fragen Sie sich nicht nur, was Sie erreichen wollen, sondern vor allem wozu – nach dem Sinn dahinter. Um so das Wesentliche zu entdecken und »Nein!« zu sagen zu Zeiträubern und heimlichen Boykotteuren der Lebenslust, des Lebensglücks, der Zufriedenheit.

Sokratisches Nachdenken über Solidarität

Unsere Welt wird immer mehr vernetzt. Dieses Angewiesensein aufeinander  bringt aberhäufig auch Konflikte mit sich. Wie steht es eigentlich mit der viel propagierten Solidarität, z. B. zwischen Jung und Alt, zwischen Ausländern und Einheimischen, zwischen Gläubigen verschiedener Religionen usw.? Wie sollte Solidarität in den Alltag umgesetzt werden?

 

Natur- und Lebenskraft

Durch den Verlust der Naturnähe sehen wir uns mit schwerwiegenden Problemen bezüglich unserer Umwelt konfrontiert. Wir glaub(t)en die Natur zu beherrschen und verlieren gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen. Uns geht es um die Ausbeutung der Natur, von der aber die alten Völker glaubten, dass sie beseelt sei. Aus dieser Quelle schöpften sie ihre Lebenskraft und vergöttlichten sie. Die Vorstellungen der frühen Religionskulturen von Mensch, Natur und Gott in ihrer engen Beziehung zueinander werden in diesem Vortrag  vorgestellt.

 

Ökologisch denken und leben

In  der westlichen Weltanschauung  ist  die ethische  Frage nach dem Umgang des Menschen mit der Natur und den anderen Lebewesen kaum berücksichtigt worden. Die ökologische Krise macht dieses Manko überdeutlich. Anders bildet der ethisch verantwortete Umgang mit der Umwelt ein Grundthema in den Religionen der Hindus, Buddhisten und besonders der Jainas. An Beispielen auch aus den Naturreligionen und dem Animismus wird die praktische Umsetzung dieser Ethik vorgestellt und anhand eines Films illustriert.

 

Philosophie als Orientierungshilfe

Worin liegt der Sinn des Lebens? Was bedeutet Glück? Warum Tod? In diesem Seminar werden kurze Texte gelesen, die zur Diskussion und zur gemeinsamen Erarbeitung dieser Fragestellungen anregen.

Philosophie im Elfenbeinturm – nur für auserwählte Denker? )as Gegenteil wird in diesem Seminar deutlich. Wer selbst denkt und mitdenkt kann bei den unterschiedlichen Philosophen und Philosophien durchaus Orientierungshilfe, Anhaltspunkte, richtungweisende Anstöße bekommen auf seine eigenen Lebensfragen.

donnerstags,  ab 07.11.91,  jeweils 20.00  bis 21.30  Uhr

 

Philosophie-Stammtisch

Ausflüge in die Philosophie sollten in unserem Alltag anwendbar werden und uns helfen, uns darin zu orientieren. In diesem Seminar bietet sich die Möglichkeit, in einer zwanglosen Atmosphäre zu hören, nachzudenken und sich auszutauschen. Dabei sollen charakteristische Tendenzen unserer Zeit philosophisch erörtert werden, z.B. Informationsflut und Sinnverlust einerseits, die Sehnsucht nach Glück, Harmonie und neuer Langsamkeit andererseits. Die Teilnehmer können ihre Wünsche bezüglich Themen und Gestaltung des Kurses äußern.

Der Lerngewinn durch die philosophische Auseinandersetzung soll der Erkenntniserweiterung, der Lebensorientierung und Selbstfindung dienen

Ziel:

Þ  Philosophisches im Alltäglichen entdecken und umsetzen

Þ  Fragen, die Sie sich zur Lebensorientierung stellen, neu formulieren

Teilnehmen kann jeder, der die Anstrengung des Denkens nicht scheut. Wichtig ist die Bereitschaft, eigene Erfahrungen einzubringen und unterschiedlich zu beleuchten

Beginn: Di, 30.9.03

Anzahl: 5mal

Zeit: 19.45-22 Uhr

Ort: Restaurant Germania, Horb, Nebenzimmer

 

Philosophie-Stammtisch

Eine Pause zum Denken, nicht vom Denken – ist Nachdenken nicht müßig in unserer angespannten Zeit? Was heißt denn überhaupt nachdenken, philosophieren? Und wofür habe ich keine Zeit, bzw. nehme ich mir Zeit?

Menschen philosophieren immer schon, bevor sie sich ausdrücklich philosophische Fragen stellen. Dieser Abend gibt Philosophie-Interessierten die Gelegenheit, sich in gelockerter Atmosphäre und zwanglos über Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen. Ein Gespräch zwischen „Freunden der Weisheit“ entwickelt eigene Gedanken weiter. Ausflüge in die Philosophie sollten in unserem Alltag anwendbar werden und uns helfen, uns darin zu orientieren.

Mögliche Themen wären: Krieg und Frieden, Datenautobahn und Langsamkeit, Geist und Geister usw.. Die Teilnehmer können die Themen selbst bestimmen.

Das Seminar ist auch für „Anfänger des Philosophierens“ geeignet.

Philosophie-Stammtisch

Für alle, die Lust haben, Erlebnisse zu hinterfragen und andere Standpunkte kennen zu lernen. – Ausflüge in die Philosophie sollten in unserem Alltag anwendbar werden und uns helfen, uns darin zu orientieren. In diesem Seminar bietet sich die Möglichkeit, in einer zwanglosen Atmosphäre zu hören, nachzudenken und sich auszutauschen. Die Teilnehmer können ihre Wünsche bezüglich Themen und Gestaltung des Kurses äußern.

Ziel:

Þ  Philosophisches im Alltäglichen entdecken und umsetzen

Þ  Fragen, die Sie sich zur Lebensorientierung stellen, besprechen

Keine Vorkenntnisse nötig.

17.2.04

Di. 19.45 – 21.15 Uhr

Horb

 

Philosophie im Alltag

Das Thema dieses Kurzseminars ist: Philosophie als Lebenshilfe. In einer Gesprächsrunde für Urlauber und Daheimgebliebene soll über dieses Thema geredet werden.

1 Abend, Freitag, 17.45 – 20.oo Uhr, 8. August 1986, VHS Freudenstadt

 

Philosophie-Stammtisch

Für alle, die Lust haben, Erlebnisse zu hinterfragen und andere Standpunkte kennen zu lernen. – Ausflüge in die Philosophie sollten in unserem Alltag anwendbar werden und uns helfen, uns darin zu orientieren. In diesem Seminar bietet sich die Möglichkeit, in einer zwanglosen Atmosphäre zu hören, nachzudenken und sich auszutauschen. Die Teilnehmer können ihre Wünsche bezüglich Themen und Gestaltung des Kurses äußern.

Ziel:

Philosophisches im Alltäglichen entdecken und umsetzen

Fragen, die Sie sich zur Lebensorientierung stellen, besprechen

Keine Vorkenntnisse nötig.

Di. 19.45 – 21.15 Uhr

 

Was ist  eigentlich Philosophie – und wozu taugt sie heute noch?

Da man – laut Kant – nicht Philosophie, sondern allenfalls Philosophieren lernen kann, geht es an diesem „langen Abend” auch nicht darum, in einem Kurzdurchgang Definitives über die Philosophie kennen zu lernen, sondern es sollen Annäherungen und Zugänge gezeigt, einige notwendige historisch-kulturelle Hintergrundinformationen vermittelt exemplarische Texte interpretiert und konkrete Fragen aus der alltäglichen Lebenspraxis philosophisch unter die Lupe genommen werden.

Abendseminar

Dr. Mechthild Pecik

dienstags, 18.00-22.00

Di, 28.03.95

Freudenstadt, Kreishaus

 

 

Große Philosophen im Alltag und Denken

Leitung: Dr. Mechthild Pecik

Vermutlich wird es nicht wenige Verkünder eines “vornehmen Tones” in der Philosophie” geben. Aber es gibt auch die „philosophische Hintertreppe“. Man begegnet den Philosophen da als den Menschen, die sie sind: mit ihren Menschlichkeiten und zugleich mit ihren großartigen und ein wenig rührenden Versuchen, über das bloß Menschliche hinauszugelangen. Auf diese Weise wollen die Vorträge sich der scheinbar oft lebensfremden Philosophie nähern.

8.1.96:   Anselm oder der getaufte Verstand

15.1.96: Eckhart oder Gott als Nichtgott

22.1.96: Spinoza oder der Boykott der Wahrheit

29.1.96: Schopenhauer oder der böse Blick

5.2.96:   Sartre oder zur Freiheit verdammt

19.30 – 22 Uhr. lange Abende, Vortrag mit Diskussion

Mo.          18.3. 2.10., 9.10.,16.10.95

Ort:          Eutingen, Rathaus, Sitzungssaal

7.3.95 Epikur und Zenon oder pflichtloses Glück und glücklose Pflicht

14.3.95 Kant oder die Pünktlichkeit des Denkens

21.3.95 Feuerbach oder der Mensch als Schöpfer Gottes

4.4.95  Nietzsche oder Macht und Ohnmacht des Nihilismus

11.4.95 Heidegger oder die Sage vom Sein

5 Termine, jeweils 2o bis 22 Uhr.

Vhs am Vorstadtplatz Nagold

Leitung:  Dr. Mechthild Pecik

Beginn:     Fr. 7.4.95

 

Große Philosophen in Alltag und Denken

In diesem Seminar kann man den Philosophen als Menschen begegnen: mit ihrer persönlichen Lebensgeschichte und ihren Versuchen über das bloß Menschliche hinauszugelangen. Auf diese Weise will das Seminar sich der scheinbar oft lebensfremden Philosophie nähern.

5 Vormittage

Dr. Mechthild Pecik

dienstags, 09.30-11.00

 

Philosophie und Glaube in der Geistesgeschichte

Freudenstadt, 4.2.1982, 18 Uhr

 

Philosophie als Lebenshilfe

Philosophie im Elfenbeinturm, nur für auserwählte Denker? Das Gegenteil wird in diesem Seminar deutlich. Wer selbst denkt und mitdenkt, kann bei den unterschiedlichen Philosophen und Philosophien durchaus Orientierungshilfen, Anhaltspunkte, richtungweisende Anstöße bekommen auf seine Lebensfragen. z.B.: Worin liegt der Sinn des Lebens? Was bedeutet Glück? Warum Tod? Dieses Seminar will eine Einführung in die Philosophie von derartigen Fragestellungen her geben.

Dauer :    1 Wochenende

Leitung:  Dr. Mechthild Pecik

Zeit:       Samstag, 09.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 16.00 Uhr

Beginn:  15. April

Ort:        Freudenstadt, vhs im Kreishaus

 

Philosophisches in der Literatur

Philosophische Abhandlungen finden sich fast überall in der Literatur, in fast allen Dramen, in vielen Gedichten, Kurzgeschichten und Romanen. Anhand besonders gut geeigneter literarischer  Beispiele  werden  die  meist  ethischen  oder anthropologischen Überlegungen und Positionen herausgearbeitet und anschließend zur Diskussion gestellt. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Dauer :    10 Abende

Leitung:  Dr. Mechthild Pecik

Zeit:       1982,dienstags, 19.45-21 .15

 

 

Quantenphysik und östliche Weisheit – Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Der Mensch sucht seit jeher in den Vorgängen des Kosmos nach Mustern, nach festen Regeln. Im Westen glaubte man, diese auf streng naturwissenschaftlichem Weg finden zu können. Der östliche Weg war mehr der der umfassenden Weisheitslehren in der Religionsphilosophie. Bis vor kurzem standen sich noch beide Vorgehensweisen sowohl in der Methode wie auch in ihrem Inhalt scheinbar völlig unvereinbar entgegen. Tatsächlich aber ergeben sich mit dem Fortschreiten unseres physikalischen Wissens ungeahnte Parallelen über das Verständnis von Wirklichkeit.

Philosophische Raststätte am Rande der Datenautobahn

Ausflüge in die Philosophie sollten in unserem Alltag anwendbar werden und uns helfen, uns darin zu orientieren. In diesem Seminar bietet sich die Möglichkeit, in einer zwanglosen Atmosphäre zu hören, nachzudenken und sich auszutauschen. Dabei sollen charakteristische Tendenzen unserer Zeit erörtert werden: Informationsflut und Sinnverlust einerseits, die Sehnsucht nach Glück, Harmonie und neuer Langsamkeit andererseits.

Der Lerngewinn soll nicht nur der Erkenntniserweiterung, sondern auch der Lebensorientierung und Selbstfindung dienen.

 

Religionsphilosophie

Die Frage nach dem, was über Natur und Umwelt hinausgeht, was dahinter steht und worauf alles hinausläuft, lässt die Philosophen seit jeher nicht ruhen. Wie kann man sich den Ursprung,  die allem zugrunde liegende Macht vorstellen? Woher kommt der Mensch und wohin geht er? Gibt es eine allgemein gültige Wahrheit?

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Dauer :    Tagesseminar

Leitung:   Dr. Mechthild Pecik

Zeit:        Samstag, 14.00 – 20.00 Uhr

I. Religion und Philosophie

Wie kommt der Mensch darauf, dass es Göttliches überhaupt gebe? Wie kann man sich Gott vorstellen? Was steht hinter der Welt und dem  Leben?  Diese  Fragen  werden in dem Vortrag anhand von verschiedenen Beispielen aus der Philosophiegeschichte erörtert.

Dienstag, 12  März 1991, 20.00 Uhr

II. Religion und ihre Kritik

Zweifel an Sinn und Zielsetzung, ja an der Wahrheit der Religion wird bei neueren Philosophen wie Hume, Spencer, Feuerbach, Marx und Nietzsche usw. immer wieder geäußert. Die Inhalte dieser Kritik werden in diesem Vortrag vorgestellt.

Veranstaltung mit: Dr. Mechthild Pecik

l 9. März 1991, 20 00 Uhr

III. Religion und Wahrheit

Alle Weltanschauungen bieten “die reine Wahrheit” an. Aber um welche Wahrheit handelt es sich eigentlich? In diese Grundfrage soll durch eine Gegenüberstellung von östlichem und westlichem religiösen Denken eingeführt werden.

Veranstaltung mit: Dr. Mechthild Pecik

 

Philosophische Überlegungen zur Lebensführung

Dieses Seminar führt in die Philosophiegeschichte zu den Stoikern und den Epikurern. Anhand der von ihnen begründeten gegensätzlichen Lebenshaltungen sollen Fragen nach der Suche des Glücks und der Orientierung im Leben geklärt werden.

Wochenendseminar

Samstag, 14.00 – 20.00 Uhr

 

Sehnsucht nach Werten? – ein sokratisches Gespräch

Ein „Comeback der Werte“ haben Trendforscher seit einigen Jahren ausgemacht: Ethik und Moral seien zentrale Themen des 21. Jahrhunderts, und zwar in allen Altersgruppen der Bevölkerung, auch der individualistisch geprägten jüngeren Generation. Die Hochkonjunktur der Wertediskussion hat viele Gründe. Durch Aufdeckung von Skandalen im Finanz- und Umweltbereich in den siebziger Jahren haben die Medien das Gewissen und die Sensibilität der Öffentlichkeit für diese Fragen geschärft. Die Frage nach dem Umweltschutz wurde zur moralischen Gretchenfrage der Unternehmen. Bis Mitte der Achtziger war die Wertediskussion vom Umweltschutz und der Verantwortung für die eine Welt geprägt. Anfang der 90er Jahre entwickelte Professor Hans Küng das „Projekt Weltethos“ unter der Prämisse, dass Frieden in der Welt Religionsfrieden voraussetze. Wie lassen sich Werte interreligiös und interkulturell vermitteln?

25.10.97, FDS, Wochenendseminar: ,  Sa., 14 – 19.15 Uhr

 

Sehnsucht nach Werten

Ein „Comeback der Werte“ haben Trendforscher seit einigen Jahren ausgemacht: Ethik und Moral seien zentrale Themen des 21. Jahrhunderts, und zwar in allen Altersgruppen der Bevölkerung, auch der individualistisch geprägten jüngeren Generation. Die Hochkonjunktur der Wertediskussion hat viele Gründe. Durch Aufdeckung von Skandalen im Finanz- und Umweltbereich haben die Medien das Gewissen und die Sensibilität der Öffentlichkeit für diese Fragen geschärft. Die Frage nach dem Umweltschutz wurde zur moralischen Gretchenfrage der Unternehmen. Wir wollen mehr: mehr Freizeit, mehr Technik, mehr Fortschritt, mehr Genuss, mehr Unterhaltung etc.. Traditionen und Konventionen lehnen wir ab. Wir wollen frei sein und selbst gestalten. Aber auf dem freien Markt der Welt- und Lebensanschauungen ist es schwer, sich zu orientieren.  Oft vermissen wir ein Gefühl des inneren Ausgefülltseins. Können uns überlieferte Werte helfen, ein zufriedenes Leben zu führen? Und wie kann ich in einer Gesellschaft mit sehr unterschiedlichen Weltanschauungen meine Werte leben?

Sehnsucht nach Werten?

Ein „Comeback der Werte“ haben Trendforscher seit einigen Jahren ausgemacht: Ethik und Moral seien zentrale Themen des 21. Jahrhunderts, und zwar in allen Altersgruppen der Bevölkerung, auch der individualistisch geprägten jüngeren Generation. Die Hochkonjunktur der Wertediskussion hat viele Gründe. Wir wollen mehr: mehr Freizeit, mehr Technik, mehr Fortschritt, mehr Genuss, mehr Unterhaltung etc.. Oft vermissen wir ein Gefühl des inneren Ausgefülltseins. Können uns überlieferte Werte helfen, ein zufriedenes Leben zu führen? Und wie kann ich in einer Gesellschaft mit sehr unterschiedlichen Weltanschauungen meine Werte leben?

Frauenkreis

 

Selbstfindung und Konzentration

Im Alltag ist uns vieles, was wir tun, nicht mehr bewusst. Das gilt für unsere Bewegungsmuster wie für andere Gewohnheiten.  Miteinander im Gespräch gehen wir auf alltägliche Stressfaktoren ein und decken sie auf. Kurzvorträge vertiefen das Verständnis für das ausgeglichene Verhältnis von Spannung und Entspannung. Übungen aus dem Yoga, die leicht erlernbar und praktizierbar sind, bewirken die Harmonie zwischen Körper und Seele. Musikalische Tiefenentspannung kann die Konzentration stärken und die Lebenskraft steigern.

Mitzubringen sind: eine Decke, warme Socken, bequeme Kleidung.

Dauer:     5 Abende

Zeit: dienstags, 2o – 21.3o

Selbstverwirklichung einmal anders

Was braucht der Mensch?

Wir wollen mehr: mehr Freizeit, mehr Technik, mehr Fortschritt, mehr Genuss, mehr Unterhaltung etc.. Korrespondiert dieser Quantitätszuwachs aber mit der Qualität unseres Lebens? Oft folgen wir propagierten Leitbildern und vermissen doch ein Gefühl der Zufriedenheit und des inneren Ausgefülltseins. Um uns selbst zu verwirklichen müssen wir zunächst wissen, was wir wirklich brauchen und wollen. Mit dieser Problemstellung wollen wir uns in diesem Seminar

auseinandersetzen.

freitags, 16.30-21.45

Sinn des Lebens – Würde des Menschen

Die Sinnfrage ist wohl seit Menschengedenken die grundlegende Frage. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Wie sollen wir leben? Woran sollen wir uns orientieren einem Dschungel unterschiedlichster  Lebensentwürfe? Kann Leid sinnvoll sei? Fragen  Sie nicht nur, was Sie erreichen wollen, sondern fragen Sie nach dem Sinn dahinter! Um so „Nein!“ sagen zu können zu Zeiträubern und heimlichen Boykotteuren der Lebenslust, des Lebensglücks, der Zufriedenheit.

Drei Vormittage zum Diskutieren, Neues erfahren, Altes in neuen Worten finden …

Sofies Welt – Philosophie ohne Sockel

Ein Gesprächskreis für alle, die Interesse haben, mehr über die  –  oft spannende – Geschichte der Philosophie zu erfahren und selbst Fragen zu stellen.

Der Kurs ist auch für „Anfänger des Philosophierens“ geeignet.

 

Sofies Welt

„Das einzige, was wir brauchen, um gute Philosophen zu werden, ist die Fähigkeit, uns zu wundern“.

Zu diesem Kurs sind alle Jugendlichen eingeladen, die neugierig sind, die noch staunen können und Fragen stellen und sich nicht mit vorgefertigten Antworten zufrieden geben. Gemeinsam wählen wir Kapitel aus dem Buch von Jostein Gaarder aus und besprechen sie miteinander.

 

Gesprächsführung

Sprechen und Überzeugen

Wir sprechen ständig – mit jemand, über etwas. Sprechen gehört zutiefst zu unserem Leben. Aber versteht der Andere auch, was ich sagen wollte? Kann ich den anderen überzeugen oder über-rede ich ihn? In Form von Gesprächen sollen diese Fragen geklärt und das Verstehen gefördert werden.

Vom Umgang mit der Zeit
Reflexionen über das Phänomen Zeit, verbunden mit praktischen Arbeitstechniken des Zeitmanagements

 

Zum Verhältnis von Wissenschaft und Glauben

Der Mensch steht heute in Konflikt zwischen Glauben und Wissenschaft. Was darf ich noch  glauben, was soll, will oder muss ich wissen? Schließt Wissen Glauben aus? Oder können sich die beiden Gebiete sinnvoll ergänzen? An was alles glauben Menschen: Religionen. Fortschritt, Technik, Naturwissenschaft…? All diesen Fragen gehen wir im Kurs gemeinsam nach.

 

Werbung – nur etwas zum Zappen?

Werbung unterbricht interessante Filme und stört die Konzentration auf die gewünschte Sendung. Aber was steckt dahinter? Für Werbung werden Millionen ausgegeben, der Wirtschaft ist sie wert und teuer im wahrsten Sinne des Wortes. Werbung muss immer brandaktuell sein, d. h. sie ändert ständig ihre Botschaften. Die Adressaten wechseln, die Aufmachung wird dem Zeitgeist angepasst. Mit anderen Worten: Werbung ist jederzeit am Puls der Zeit. Sie gibt die Interessenschwerpunkte wieder, sie spiegelt die Wertvorstellungen unserer Gesellschaft so lebendig wie kein anderes Medium. An diesem Abend wollen wir uns einem oft übersehenen Phänomen widmen und dabei ungewöhnlichen Einsichten im Gespräch auf die Spur kommen.

Wochenende der Nachdenklichkeit in den Vogesen

Ökologische Ethik – Leben mit der Natur

Leitung: Günter Renz und Mechthild Pecik

In den abendländischen ethischen Entwürfen ist die Frage des Umgangs des Menschen mit der Natur und den anderen Lebewesen kaum berücksichtigt worden. Die ökologische Krise macht dieses Manko überdeutlich.

Im Wochenendseminar soll deshalb zum einen danach gefragt werden, wie in religiösen Traditionen die Beziehung des Menschen zur Natur reflektiert wurde. So bildet der ethisch

verantwortete Umgang mit der Umwelt ein Grundthema in den Religionen der Hindus, Buddhisten und besonders der Jaina.

An Beispielen (Naturreligionen, Animismus) wird die praktische Umsetzung dieser Ethik vorgestellt.

Zum anderen wird in neuere philosophische Ansätze zur Begründung einer ökologischen Ethik eingeführt und werden diese diskutiert.

 

Was sollen wir tun? Fragen der Tugend am Ausgang des 2. Jahrtausends

Traditionen und Konventionen lehnen wir ab. Wir wollen frei sein und selbst gestalten. Aber auf dem freien Markt der Welt- und Lebensanschauungen ist es schwer, sich zu orientieren. Frei, ja entfesselt, fehlt es uns an Richtlinien. Werte im Wandel sind neu zu bestimmen. Wie verantworten wir unseren technologischen Fortschritt? Müssen wir die Umwelt beherrschen? Sind unsere Bedürfnisse der alleinige Maßstab? Liegt im Wirtschaftsboom unser Glück? Im Rahmen dieses Seminars geht es um Entscheidungshilfen (für unser Tun) nicht um feststehende Antworten.

Wertewandel und Wertewanderung

 

Sehnsucht nach Werten

Ein „Comeback der Werte“ haben Trendforscher seit einigen Jahren ausgemacht: Ethik und Moral seien zentrale Themen des 21. Jahrhunderts, und zwar in allen Altersgruppen der Bevölkerung, auch der individualistisch geprägten jüngeren Generation. Die Hochkonjunktur der Wertediskussion hat viele Gründe. Durch Aufdeckung von Skandalen im Finanz- und Umweltbereich haben die Medien das Gewissen und die Sensibilität der Öffentlichkeit für diese Fragen geschärft. Die Frage nach dem Umweltschutz wurde zur moralischen Gretchenfrage der Unternehmen. Wir wollen mehr: mehr Freizeit, mehr Technik, mehr Fortschritt, mehr Genuss, mehr Unterhaltung etc…. Traditionen und Konventionen lehnen wir ab. Wir wollen frei sein und selbst gestalten. Aber auf dem freien Markt der Welt- und Lebensanschauungen ist es schwer, sich zu orientieren.  Oft vermissen wir ein Gefühl des inneren Ausgefülltseins. Können uns überlieferte Werte helfen, ein zufriedenes Leben zu führen? Und wie kann ich in einer Gesellschaft mit sehr unterschiedlichen Weltanschauungen meine Werte leben?

 

Im Übergang – dazwischen

Übergang und „Dazwischensein“ kennzeichnen unser Leben. Leben ist andauernder Übergang, ständiges Weitergehen und Unterwegssein, Übergang zwischen gestern und morgen, zwischen nicht mehr und noch nicht, zwischen Vertrautem und Fremdem, Gewohntem und Neuem, zwischen Scheitern und Neuanfang, Übergang in unverfügbare „Zukunft“. Im Übergang dazwischen befinde ich mich, wo ich das Eine loslasse – Bisheriges, Altes, Gewohntes – und Anderes, Neues auf mich zukommt, das aber nicht vorweg identifiziert werden kann, wo ich mich langsam dem Neuen öffne, ohne zu wissen, was es sein wird. Dieser Übergang kann als etwas unmerklich Fließendes erfahren werden, so wie ein Mensch unmerklich älter wird und dabei von einer Lebensphase in die andere übergeht. Der unmerkliche Fluss der Veränderung kann aber auch abrupt unterbrochen werden, z. B. durch eine Krankheit oder durch Arbeitslosigkeit. Der Übergang wird dann erfahren als Bruch, Umbruch, Abbruch, Traditionsbruch. Solche Übergänge und Umbrüche sind dann Krisenerfahrungen, Zeiten der Abschiede, der Leere und der Neuorientierung. Wie gehen wir mit dieser Erfahrung des sich abzeichnenden Bruchs um? Starren wir wie gelähmt auf das Ende einer Geschichte und finden wir uns schließlich in fatalistischer Apathie mit der Tatsache ab? Oder verschließen wir umgekehrt die Augen davor, dass da etwas zu Ende geht und zu Ende gegangen ist, und fliehen wir uns in einen rigiden Traditionalismus, der nun erst recht an Strukturen und Vorstellungen vergangener Zeiten  festhält? Beide Reaktionsweisen gibt es heute. Es gibt aber noch einen dritten Weg: behutsam neue Wege in die Zukunft erkunden und dabei mit überraschenden Möglichkeiten rechnen; den Umbruch, die Krise als Chance begreifen und ergreifen für neues Leben.

Leben ist ja der ständige Übergang von einer Lebensordnung zur anderen, und das heißt: ständiger Übergang zwischen Ordnung, Einbruch von Chaos in diese Ordnung und neuer, anderer Ordnung. Leben besteht aus der Balance zwischen Chaos und Ordnung. Wo Ordnungen sich verfestigen, wird das Leben arm und stirbt. Denn jede Ordnung schließt aus und engt ein. Deshalb bedarf es immer wieder chaotischer Einbrüche. Das hereingebrochene Chaos macht das Entstehen einer neuen Ordnung möglich, eine neue Balance zwischen Chaos und Struktur. Durch Unterbrechung werden notwendige Übergänge begehbar und als Übergänge bearbeitbar und fruchtbar. Man hält inne und verweilt, nimmt sich Zeit, wird allmählich sensibel für den Raum dazwischen und die darin wachsenden Möglichkeiten, für neue Wege.

Gesellschaft im Umbruch, im Übergang. Übergänge verlangen Offenheit für Neues, das aufmerksame und hellsichtige Achten auf das Hier und Jetzt: Was ist jetzt an der Zeit? Wofür ist heute der rechte Zeitpunkt, der Kairos?

Übergangszeiten verlangen den offenen und neugierigen Blick in die Zukunft: „Denkt nicht mehr an das, was früher war; seht her, jetzt geschieht Neues…“. Zukunft gibt es aber nicht ohne Herkunft, Hoffnung nicht ohne Erinnerung. Man kann das Vergangene nicht einfach abstreifen. Man muss sich daran abarbeiten.

 

Was brauchen wir?

In diesem Seminar soll darüber nachgedacht werden, ob unser Zuwachs an Freizeit, Technik, Fortschritt, Genuss, Unterhaltung mit einem Zuwachs an Lebensqualität korrespondiert. Fühlen wir uns ausgefüllt oder nur angefüllt? Warum sind wir ständig auf der Suche nach neuen Quellen der Zufriedenheit?

Was heißt hier „gut“?

Verschiedene Kulturen, unterschiedliche Bedeutungen

Das einfache Wort „gut“ beinhaltet in verschiedenen Kulturen und Religionen sehr Unterschiedliches.

In Deutschland meint man etwas ganz anderes als in Indien, wenn man von einem `guten Leben´  spricht. Ein `guter Tag´ sieht in Thailand ganz anders aus als in Italien usw.. Das einfache Wort `gut´ beinhaltet in verschiedenen Kulturen und Religionen ganz Unterschiedliches.

 

Weltreligionen -Weltethos

»Die Frage nach einem >Weltethos< geht zurück auf die Programmschrift >Projekt Weltethos<, die Professor Hans Küng 1990 vorgelegt hat. Hier wird programmatisch die Idee entwickelt, dass die Religionen der Welt nur dann einen Beitrag zum Frieden der Menschheit leisten können, wenn sie sich auf das ihnen jetzt schon Gemeinsame im Ethos besinnen: auf einen Grundkonsens bezüglich bestehender Werte, unverrückbarer Maßstäbe und persönlicher Grundhaltungen, wie er denn auch 1993 in der >Erklärung Zum Weltethos< des Parlamentes der Weltreligionen in Chicago proklamiert wurde.

In ihrem Vortrag wird Dr. Mechthild Pecik in die Konzeption von >Projekt Weltethos< einführen und dessen weitreichende Implikationen erläutern.

 

Werbung – nur etwas zum Zappen?

Werbung unterbricht interessante Filme und stört die Konzentration auf die gewünschte Sendung. Aber was steckt dahinter?

Für Werbung werden Millionen ausgegeben, der Wirtschaft ist sie wert und teuer im wahrsten Sinne des Wortes. Werbung muss immer brandaktuell sein, d.h. sie ändert ständig ihre Botschaften. Die Adressaten wechseln, die Aufmachung wird dem Zeitgeist angepasst. Mit anderen Worten: Werbung ist jederzeit am Puls der Zeit. Sie gibt die Interessenschwerpunkte wieder, sie spiegelt die Wertvorstellungen unserer Gesellschaft so lebendig wie kein anderes Medium.

An diesem Abend wollen wir uns einem oft übersehenen Phänomen widmen und dabei ungewöhnlichen Einsichten im Gespräch auf die Spur kommen.

 

Wertewandel und Weltethos

Die Welt rückt immer näher zusammen. International sind Völker stärker als je in der Geschichte der Menschheit aufeinander angewiesen. Andererseits häufen sich die Schreckensnachrichten, wonach Religionen in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt sind. –  Auf der Grundlage von global gültigen Grundwerten kann eine Verständigung erzielt und die gemeinsame Verantwortung für die Zukunft

Wie wirklich ist die Wirklichkeit

Der Mensch sucht seit  jeher  in den Vorgängen des Kosmos nach Mustern, nach festen Regeln. Im Westen glaubte man, diese auf streng naturwissenschaftlichem Weg finden zu können. Der östliche Weg war mehr der der umfassenden Weisheitslehren in der Religionsphilosophie. Bis vor kurzem standen sich noch beide Vorgehensweisen sowohl in der Methode wie auch in ihrem Inhalt scheinbar völlig unvereinbar entgegen. Tatsächlich aber ergeben  sich  mit dem

Fortschreiten  unseres  physikalischen  Wissens  ungeahnte Parallelen über das Verständnis von Wirklichkeit.

Die neue Wissenschaft vom Chaos

Der Mensch sucht seit jeher in den Vorgängen des Kosmos nach Mustern, nach festen Regeln. Dabei erscheint ein Kampf um die Vorherrschaft von Chaos oder Ordnung. Erst jetzt, mit Computern gerüstet, gelingt es dem Menschen ins Chaos vorzudringen. Eine neue Wissenschaft ist im Entstehen und schickt sich an, die unendliche Komplexität des Weltgetümmels zu beschreiben und zu erklären. Die denkerischen Grundlagen dieser “Chaos-Wissenschaft” sollen in diesem Seminar vorgestellt und besprochen werden.

Vom Umgang mit der Zeit

Michael Endes Romanfigur „Momo“ brachte den Menschen auf märchenhafte Weise das Wesen der Zeit nahe:

„Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und je mehr Menschen daran sparten, um so weniger hatten sie.“

Mit der „Zeit“, einer scheinbar selbstverständlichen Größe unseres Lebens, gehen verschiedene Kulturkreise sehr unterschiedlich um.

In diesem Seminar sollen spezielle Fragen zum Thema „Zeit“ sowohl unter philosophischen, psychologischen als auch unter ethnologischen Aspekten betrachtet und erörtert werden.

Vor diesem Hintergrund soll es dann möglich werden, die eigene Situation zu reflektieren und mit der Zeit effektiver und auch bewusster umzugehen.

Fallbeispiele und kleine Tipps sollen praktisch unterstützen bei persönlichen Fragen zum Zeitmanagement.

6 Doppelstunden

Die Zeit

Philosophische Anmerkungen zu einem komplizierten Thema

Wie lange dauert eigentlich die Gegenwart? Jeder Mensch hat doch gleich viel Zeit. Mit welcher Begründung kann dann eigentlich jemand behaupten, er habe keine bzw. weniger Zeit als andere Menschen? Müssen wir die Zeit vertreiben oder können wir sie urbar machen? Wann ist etwas Zeitverschwendung, wann sinnvolle Zeit?

An diesem langen Abend geht es um die Wiederentdeckung der Zeit. In Kurzreferaten, Textanalysen, Diskussionen und literarischen Exkursionen befassen wir uns mit der „Zeit“, auch von der pragmatischen Seite, von den Regeln eines guten Zeitmanagements, das Ziele und Prioritäten setzten, wie der Bewältigung eines vorgegebenen Arbeitsumfangs .

Di., 10.10.95, 19 – 22 Uhr

 

Die Zeit

Leitung: Dr. Mechthild Pecik

Obwohl kaum jemand heute Zeit hat, gilt es doch, die Zeit zu vertreiben. Wir fürchten die Langeweile. Wann habe ich meine Zeit sinnvoll verbracht? – Es lohnt sich, die Zeit neu und anders zu entdecken. Dieser “Lange philosophische Abend” wird anhand von Textanalysen und Diskussion den philosophischen Umgang mit der Zeit vorstellen und so einen bewussten Umgang mit Zeit ermöglichen.

Montag, 24.l0.94, 18.30-22.00 Uhr, VHS am Vorstadtplatz Nagold

 

Zeitmanagement

Inhalte:

  • rationelle Arbeitsmethoden
  • ausgewogenes Zeit- und Selbstmanagement
  • Stärken und Schwächen des persönlichen Arbeitsstils analysieren und optimieren

Die Zeit

Zeit kann nicht gehortet werden wie Geld oder Material. Wir müssen die Zeit ausgeben, ob wir wollen oder nicht. Zeit ist unwiederbringlich. Art und Weise der Zeitverwendung kann jedoch in hohem Maße bestimmt werden.

Inhalt :

  • Systematisches Selbstmanagement als Erfolgsgrundlage
  • Bewältigung des notwendigen Arbeitsumfangs
  • Ziele und Prioritäten setzen
  • Regeln guten Zeitmanagements
  • Ausgewählte Beispiele aus dem Kreis der Teilnehmer

Mehr Zeit für das Wesentliche

Zeit erleben

Ein Ausflug zum Thema `Zeit´ in verschieden Kulturen

Mit einer scheinbar selbstverständlichen Grundlage unseres Lebens gehen Menschen unterschiedlicher Kulturkreise sehr unterschiedlich um:

Persönliche Lebenszeit, Termine, Zeiten in der Natur, wie lange dauert ein Jahr?, welcher Kalender gilt?, wie teile ich Zeit ein? usw.

Vortrag mit Gelegenheit zu Fragen.

 

Das Zwiegespräch – wie wir besser miteinander reden

Wir sprechen ständig – mit jemand, über etwas. Sprechen gehört zutiefst zu unserem Leben. Aber versteht der Andere auch, was ich sagen wollte? Kann ich den anderen überzeugen oder über-rede ich ihn? In Form von Gesprächen sollen diese Fragen geklärt und das Verstehen gefördert werden.

Zeitmanagement – Lebensmanagement

Zeitenwende – Wendezeit?

Lebenszeit – Zeit zum Leben

Entspannung

 

Durch Entspannung dem Alltagsstreß begegnen

Ganz- und Heilsein ist ein berechtigter Wunsch des Menschen. Dieser Zustand erfordert jedoch seine aktive Mitarbeit und das Verständnis gewisser Gesetzmäßigkeiten, wobei Körper und Bewußtsein zusammenwirken. Einzelne Yoga- und Atemübungen, sowie Übungen mit Musik bilden die eutonische Komponente. Anschließende Gespräche reflektieren Vorgänge und beziehen sie auf den Alltag. Kurze Vorträge und vertiefende Texte, die gemeinsam besprochen werden, bieten zusätzliche geistige Anregungen. Indem inneres Gleichgewicht wieder hergestellt wird, der Übende sich entspannt und innere Ausgeglichenheit findet, werden neue Energien mobilisiert, die helfen, mit den Anforderungen des Alltags leichter und besser fertig zu werden.

Selbstfindung und Konzentration

Im Alltag ist uns vieles, was wir tun, nicht mehr bewußt. Das gilt für unsere Bewegungsmuster wie für andere Gewohnheiten.  Miteinander im Gespräch gehen wir auf alltägliche  Streßfaktoren ein und decken sie auf. Kurzvorträge vertiefen das Verständnis für das ausgeglichene Verhältnis von Spannung und Entspannung. Übungen aus dem Yoga, die leicht erlernbar und praktizierbar sind, bewirken die Harmonie zwischen Körper und Seele. Musikalische Tiefenentspannung kann die Konzentration stärken und die Lebenskraft steigern. Mitzubringen sind: eine Decke, warme Socken, bequeme Kleidung.

Selbstfindung und Entspannung

Ganz- und Heilsein ist ein berechtigter Wunsch des Men­schen. Dieser Zustand erfordert jedoch seine aktive Mitar­beit und das Verständnis gewisser Gesetzmäßigkeiten, wo­bei Körper und Bewußtsein zusammenwirken. Einzelne Yoga- und Atemübungen, sowie Übungen mit Musik bilden die eutonische Komponente. Anschließende Gespräche reflektieren die inneren Vorgänge und beziehen sie auf den All­tag. Kurze Vorträge und vertiefende Texte, die gemeinsam besprochen werden, bieten zusätzliche geistige Anregun­gen. Indem inneres Gleichgewicht wieder hergestellt wird, der Übende sich entspannt und innere Ausgeglichenheit fin­det, werden neue Energien mobilisiert, die helfen, mit den Anforderungen des Alltags leichter und besser fertig zu wer­den.

 

Wellness-Abend

Einfach abschalten, erholen und neue Kräfte sammeln. Wir werden Geschichten hören, die ruhig machen und helfen, Stress hinter sich zu lassen. Durch Konzentration auf den Körper in Form von Atemübungen aus dem Yoga und autogenes Training wird die Entspannung vertieft und Nervosität abgebaut. Angenehme Musik unterstützt die positive Umstellung.

Bitte warme, lockere Kleidung, Isomatte, Decke und Kissen mitbringen.

 

Sich endlich mehr bewegen und gleichzeitig lernen, wie man besser mit Stress klarkommen kann? Dann ist das Intensivseminar genau das Richtige! Dieses Angebot setzt ganz besonders auf Bewegung, dennoch kommt die Entspannung nicht zu kurz!

 

  • Leichte yoga-Übungen, untermalt mit Musik, bilden den sanften Bewegungseinstieg. Bei leicht erlernbaren Massageübungen lockern sich die Muskeln, der Körper entspannt sich und die sanfte Musik lässt die Seele baumeln. Wellness mit allen Sinnen genießen.

Dann wird´s aktiv:

  • Ein dynamisches dance-exercise mit leicht umsetzbaren Bewegungsfolgen vermittelt ein Körpergefühl, das den Alltagsstress vertreibt. Und ganz nebenbei profitiert die Gesundheit: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt und die Muskulatur gestrafft. Ein neues Körpergefühl sorgt für Wohlbefinden.
  • Als idealer Übergang folgt eine Yoga-Sequenz: ein harmonisches Muskeltraining, das die Beweglichkeit und Kraft stärkt.

 

Wellness-Abend

Ganz- und Heilsein ist ein berechtigter Wunsch des Menschen. Dieser Zustand erfordert jedoch seine aktive Mitarbeit und das Verständnis gewisser Gesetzmäßigkeiten, wobei Körper und Bewusstsein zusammenwirken. Leichte Yoga- und Atemübungen, sowie Übungen mit Musik führen zu körperlicher Entspannung. Wir werden Geschichten hören, die ruhig machen und helfen, Stress hinter sich zu lassen.  Anschließende Gespräche reflektieren Vorgänge und beziehen sie auf den Alltag

Bitte warme, lockere Kleidung, Isomatte, Decke und Kissen mitbringen.

  • Das „Feel well“-Programm endet mit einer kleinen  Phase zum Nachspüren – etwa mit intensiven beruhigenden Atemübungen, um das Programm ausklingen zu lassen.

Lust auf Wohlfühlen bejkommen? Kennen lernen können Frauen das Wohlfühlprogramm auf Wellness-Wochenenden, die von einer ausgebildeten yoga-Trainerin angeboten werden.

Yoga und C. G. Jung

Yoga als praktische Übung findet großen Anklang in unserer westlichen Welt. Seine Quellen in fernöstlichen Philosophien bleiben dabei weitgehend unbeachtet. C. G. Jung hat sich schon sehr früh mit fernen Kulturen und Religionen befaßt und kommt bei diesen Fragen zu bemerkenswerten Schlüssen.

Rituale in der Familie

Religionen

Ansätze zum interreligiösen Dialog :

Christentum, Judentum und Islam oder:

Gemeinsamkeiten der drei Welt-Religionen: Judentum, Christentum, Islam

Heute suchen Menschen mehr denn je verlässliche Informationen und Hilfen zur Orientierung. Dabei geht es um Begegnung und um das offene Gespräch, das  auch Raum lässt für kritisches Nachdenken und ehrliche Zweifel.

Moslems, Juden und Christen – feindliche Brüder oder Gläubige mit gleichen Zielen? Um Gemeinsamkeiten in Tradition und Lehre, die ein Leben in Frieden miteinander ermöglichen, geht es an diesem Abend. Es werden dabei verbindende Grundsätze herausgearbeitet.

Eine Leitfigur der drei prophetischen Religionen des Judentums, Christentums und des Islam ist Abraham. Im Koran ist er nach Mose die am häufigsten erwähnte biblische Figur. Heute dürfen Muslime und Juden nur zu verschiedenen Zeiten durch verschiedene Eingänge das Grab Abrahams besuchen. Sollte er als Stammvater der drei großen Religionen nahöstlich-semitischen Ursprungs nicht eher Repräsentant der Ökumene sein?

Ansätze zum interreligiösen Dialog oder:

Weltreligionen und globale Ethik

– eine 4-teilige Vortragsreihe zum Weltethos

An der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend suchen Menschen mehr denn je verlässliche Informationen und Hilfen zur Orientierung. Dabei geht es nicht um schnelle und einfache Antworten, vielmehr um Begegnung und Austausch.

Im Rahmen einer Vortragsreihe wird eine Religionswissenschaftlerin und Indologin eine Einführung in die Lehre und Geschichte des Judentums, des Islam, und des Buddhismus geben. In einem vierten Abend wird es um Werte in heutiger Zeit gehen.

Der katholische Theologe Prof. Dr. Hans Küng entwickelte 4 für alle Religionen verbindliche Weisungen, die Gläubige aller Religionen herausfordern, menschlich und mitmenschlich zu handeln. Im Vortrag wird auf die – trotz aller Verschiedenheit der Kulturen- verbindenden ethischen Prinzipien hingewiesen.

Das goldene Zeitalter – Erlösungsvorstellungen in Religionen

Utopia

Buddhismus

Der Buddhismus gehört zu den großen Weltreligionen. Er verbreitete sich in Hinterindien und Ceylon (südlicher Buddhismus), im Himalaja, über Tibet, der Mongolei, China, Korea und Japan. Dabei bildeten sich unter Beeinflussung durch regional unterschiedliche Religionsformen sehr differenzierte buddhistische Ausprägungen. Der Vortrag stellt die geschichtlichen und geistlichen Grundlagen des Buddhismus in den Mittelpunkt.

Der Buddhismus verbreitete sich als Weltreligion in Hinterindien und Ceylon (südlicher Buddhismus), im Himalaja, über Tibet, die Mongolei, China, Korea und Japan. Dabei bildeten sich unter Beeinflussung durch regional unterschiedliche Religionsformen sehr differenzierte buddhistische Ausprägungen: der Lamaismus in Tibet, die Religion der Mon-Khmer, deren bedeutendstes Zeugnis die Tempelanlage von Angkor ist. Auch auf westliche Menschen übt der Buddhismus eine starke Faszination aus.

Veranstaltung mit Dr. Mechthild Pecik

  • Historisches Umfeld
  • Grundlagen und Grundbegriffe
  • Ursprüngliche Philosophie (Theravada)
  • Meist verbreitete Formen (Mahayana)
  • Rezeption buddhistischer Gedanken und Formen in der westlichen Welt.

Buddhismus und Weltethos

Der Buddhismus verbreitete sich als Weltreligion in Hinterindien und Ceylon (südlicher Buddhismus), im Himalaja, über Tibet, die Mongolei, China, Korea und Japan. Dabei bildeten sich unter Beeinflussung durch regional unterschiedliche Religionsformen sehr differenzierte buddhistische Ausprägungen. Der Vortrag stellt die geschichtlichen und geistlichen Grundlagen des Buddhismus in den Mittelpunkt. Trotz aller Unterschiede in Kultur und Tradition wird deutlich, wie ähnlich die Anweisungen für „rechtes“ Handeln sind.

Worüber Darwin, Einstein und Co mit Gott sprechen würden – Wissenschaft und Glaube

Der Mensch steht heute in Konflikt zwischen Wissenschaft und Glauben. Was darf ich noch glauben, was soll, will oder muss ich wissen? Schließt Wissen Glauben aus? Oder können sich die beiden Gebiete sinnvoll ergänzen”? Hat die moderne Technologie den Glauben überflüssig gemacht? Muss man naiv sein, um glauben zu können? An was alles glauben Menschen: Religionen, Fortschritt, Technik, Naturwissenschaft…? Was heißt eigentlich Glauben im heutigen Pluralismus der Religionsangebote?

 

Interreligiöser Gesprächskreis

Im Zeitalter der Planetarisierung begegnen wir immer öfter den nichtchristlichen Weltreligionen. Eine Wahrheit, viele Wege? – Woran soll der Mensch sich halten – in jedem Fall und überall?

Neben den Fragen nach dem Ursprung der Weltreligionen – wie Hinduismus, Buddhismus und Islam – sind ihr Menschenbild und ihre Moral zu entdecken. Auch untergegangene Hochreligionen – wie die babylonische und ägyptische – haben ein reiches kulturelles Erbe hinterlassen, das Religionswissenschaft und Philosophie interpretieren. Aussagen fremder Kulturen für uns fruchtbar zu machen. ist die Chance des postmodernen Zeitalters. Ein Gesprächskreis für alle, die sich für Religion und ihre Bedeutung in der heutigen Zeit interessieren.

 

Globalisierung als ethische Herausforderung

 

 

Bedeutung der wirtschaftlichen und kulturellen Globalisierung für die religiöse Verwurzelung der Menschen: Religiöser Beliebigkeits-Markt oder grenzüberschreitende geistige Begegnung und Verständigung?

Frau Dr. Pecik, Religionswissenschaftlerin und jahrelang wissenschaftliche Mitarbeiterin beim „Projekt Weltethos“, ist den Horber Bürgern gut bekannt durch eine Vielzahl von Veranstaltungen an der Volkshochschule. Sie wird in einem Eingangsreferat Entwicklungen zwischen Toleranz und Beliebigkeit, zwischen Tradition und neuen Herausforderungen aufzeigen. Auf die anschließende Diskussion darf man gespannt sein.

Geist und Geister

Der heilige Geist und die Unterscheidung der Geister

Hinduismus und Weltethos

Ein Grundkonsens bezüglich bestehender Werte ermöglicht ein gemeinsames Ethos. Prof. Dr. Hans Küng erarbeitete auf dieser Grundlage vier „Weisungen“, die Gläubige aller Religionen herausfordern, menschlich und mitmenschlich zu handeln. Diese Ansätze zu einer weltweit verbindlichen Ethik sollen hier vorgestellt und diskutiert werden.

Am          geht es um Indien als Land der vielfältigen Religionsformen. Die Referentin, Mitarbeiterin bei dem „Projekt Weltethos“ von Prof. Dr. Küng , wird auf die in Indien gewachsene Religion des Hinduismus eingehen. Es werden zunächst die Grundzüge dieser Glaubenslehre dargestellt und erklärt. Dabei werden überraschend viele Parallelen zu christlichen Forderungen bezüglich rechtem Denken und Verhalten deutlich.

 

Islam und Weltethos

Horrormeldungen der Medien lassen die Religion unseres Nachbarn häufig unverständlich und sogar beängstigend erscheinen. Doch haben Christentum und Islam gemeinsame Wurzeln. Eine Religionswissenschaftlerin, Mitarbeiterin beim Projekt „Weltethos“ von Prof. Küng, führt in Lehre und Geschichte dieser orientalischen Weltreligion ein. Dabei wird deutlich, dass wesentliche Gebote in beiden Religionen gleich sind.

Der Islam und die Frau

Täglich hören, lesen und sehen wir Meldungen über die Unterdrückung der Frau in islamischen Ländern. Vom Kopftuch bis zur Frauenbeschneidung reicht die Liste der Vorschriften, denen sich Frauen unterordnen müssen. Ist der Islam eine frauenverachtende Religion? War Mohammed ein Frauenhasser? Wie wirken sich fundamentalistische Einflüsse heute aus? Wie erleben wir Menschen dieser Religion in unserer Umgebung?

Auf diese Fragen wird die Religionswissenschaftlerin – und langjährige Mitarbeiterin von Prof. Küng – Dr. Pecik eingehen. Anschließend gibt es Gelegenheit für Ihre Anmerkungen und zur Diskussion.

Herausforderung Islam

Der Islam – eine Religion, mit deren Anhängern wir uns immer häufiger konfrontiert sehen. Eine Religion, die sich bereits in vielen Bereichen unserer Gesellschaft etabliert hat, die uns jedoch noch immer sehr fremd erscheint.

Täglich erreichen uns z.B. Meldungen über die Unterdrückung der Frau in islamischen Ländern oder auch über Exzesse fundamentalistischer Gruppierungen.

Die Gläubigen suchen Sicherheit und Identität in ihrer Religion, in der verstärkten Rückbesinnung auf tradierte Werte und Bestimmungen. Der Fundamentalismus bietet ihnen

absolute Werte und absolutes Heil.

Die Vortragsreihe beleuchtet kritisch Aspekte der islamischen Entwicklung und will damit das Verständnis für diese orientalische Weltreligion erleichtern sowie Fehlentwicklungen markieren.

 

Judentum und Weltethos

Juden und Christen – feindliche Brüder oder Gläubige mit gleichen Zielen? Um Gemeinsamkeiten in Tradition und Lehre, die ein Leben in Frieden miteinander ermöglichen, geht es an diesem Abend. Es werden dabei verbindende Grundsätze, wie Prof. Dr. Küng sie formulierte, herausgearbeitet.

Judentum

Das Judentum als die ältere der beiden Geschwisterreligionen haben in Lehre und Tradition gemeinsame Wurzeln. Unter Judentum versteht man die Gesamtheit aus Kultur, Geschichte, Religion und Tradition des sich selbst als Volk Israel bezeichnenden jüdischen Volkes. Nicht nur, dass Christentum und Islam sich vielfach auf die Überlieferungen des Judentums berufen, das Judentum war auch hinsichtlich seiner Verbreitung die erste Weltreligion – zum Ende der Antike fanden sich jüdische Gemeinden weit über den römisch-hellenistischen Raum hinaus verstreut bis nach China, Indien und Afrika.

Themenabend Islam – Warum eigentlich Ramadan, Moslemische Bräuche und ihre Hintergründe

Im Islam ist während des Fastenmonats Ramadan die Nahrungsaufnahme von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt. Warum wird eigentlich gefastet? Bedeutet fasten allein Nahrungsverzicht? Bringt fasten nur Verzicht oder was gewinnt man dadurch? Auch im Christentum gibt es Fastenzeiten. Ergeben hier sich Parallelen zwischen den beiden Weltreligionen und was ist anders?

Diese Veranstaltung wird Muslime und Christen ins Gespräch bringen und zu gegenseitigem besserem Verständnis beitragen.

 

Der Lamaismus in Nepal und Tibet

Der Lamaismus hat eine verhältnismäßig kleine Anhänger­zahl, prägt aber das Gesicht und die Ausstrahlung Nepals und Tibets. Im Lamaismus vereinigen sich auf befruchtende Weise Natur- und Hochreligionen. Deren einzelne Elemente sowie ihre Harmonie in einer trotz unglaublicher Verfolgun­gen noch heute lebendigen Glaubensgemeinschaft stellt die Referentin – Indologin – dar. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Fragen und Diskussion.

Sehnsucht nach Werten?

Ein „Comeback der Werte“ haben Trendforscher seit einigen Jahren ausgemacht: Ethik und Moral seien zentrale Themen des 21. Jahrhunderts, und zwar in allen Altersgruppen der Bevölkerung, auch der individualistisch geprägten jüngeren Generation

Die “Gemeinschaft der Völker“ braucht Übereinstimmung über grundlegende Werte und Verhaltensregeln. Die Werte der europäischen Aufklärung wurden zwar für alle Menschen und Staaten entworfen, doch andere Kulturen und Religionen weisen “zurecht” auf ihre eigenen Traditionen hin. Welche Werte gelten nun weltweit?

 

Erziehung betrifft unsere Kinder und mit ihnen die Zukunft der Gesellschaft. Eine Welt, die religiöse Überlieferungen nicht mehr fraglos hinnimmt, fordert Eltern und Erzieher  heraus, sich den kritischen Fragen der Kinder und Heranwachsenden zu stellen. Die eigene Orientierung in der großen Vielfalt weltanschaulicher Angebote fällt oft schwer.

Die „Weltethos“-Erklärung, von dem ökumenischen Theologen Prof. Dr. Hans Küng entwickelt, unterstützt eine Werteerziehung, die der christlichen Ethik entspricht. Gleichzeitig verbindet sie aber auch mit anderen Religionen. Eine derartige Erziehung fördert Frieden und Verständigung in unserer zusammenwachsenden Welt.

 

Zeitgemäß erziehen ohne Wertvorstellungen aufzugeben

Toleranz, Liebe, Solidarität

Eine Neubesinnung ist notwendig. Ein „Ökumenismus“ zwischen Wahrheit – Toleranz und Liebe ist dringend erforderlich – zwischen unseren beiden Kirchen, aber ebenso zwischen den großen Religionen.

Es ist eine der tragischen Entwicklungen in der Kirche, dass sie ihre „Wahrheit“ oft mit Gewalt durchgesetzt hat und zum Teil heute noch durchsetzt. Im Namen der Wahrheit hat man unzählige Christen hingerichtet. Im Namen der Wahrheit hat man Andersgläubige grausam verfolgt. Die Scheidung zwischen Wahrheit und Liebe ist alt und schicksalhaft.

Aber schon Paulus schrieb: „Wir wollen uns  – von der Liebe geleitet – an die Wahrheit halten“ (Eph. 4,15). Eine Neubesinnung ist notwendig. Ein „Ökumenismus“ zwischen Wahrheit, Toleranz und Liebe ist dringend erforderlich – zwischen unseren beiden Kirchen, aber  ebenso zwischen den großen Religionen.

Die Referentin wird an diesem Abend in die Problematik im Spannungsfeld von Wahrheit – Toleranz – Solidarität – Liebe einführen und Möglichkeiten des Zusammenlebens und der gegenseitigen Achtung aufzeigen. Mechthild Pecik ist Religionswissenschaftlerin und Mitarbeiterin von Prof. Küng bei der Stiftung `Weltethos´

Christentum und Weltreligionen

Ansätze zum interreligiösen Dialog

CHRISTENTUM UND HINDUISMUS

Erlösungswege im Hinduismus

INDIEN UND SEINE WELTRELIGIONEN

AUßERCHRISTLICIHE WELTRELIGIONEN

Kein Gott – Ein Gott – Viele Götter

“Ethik und Natur”  bei den östlichen Weltreligionen

Wir glaub(t)en, die Natur zu beherrschen und sie ausbeuten zu können, die aber andere Völker für beseelt hielten oder noch halten. Aus dieser Quelle schöpften sie ihre Lebenskraft. Die Natur und ihre Erscheinungen werden sogar vergöttlicht, z. B. im Animismus oder in Naturreligionen. Bei den Weltreligionen. wie Hinduismus und Buddhismus, wird eine gelebte Verantwortung der Natur gegenüber besonders deutlich.

 

Die Frage nach Gott

Wie kommt der Mensch darauf, daß es Göttliches überhaupt  gebe? Wie kann man sich Gott vorstellen?  Was steht hinter der Wett und dem Leben? – Antworten verschiedenster Art gibt es in der Philosophiegeschichte. Diese werden im Seminar vorgestellt und miteinander erörtert und diskutiert.

Fundamentalismus

 

Religiöser Fanatismus

Immer wieder werden wir aufgeschreckt von Meldungen über Exzesse fundamentalistischer Gruppierungen. Auffällig ist, daß ähnliche Tendenzen sowohl im Islam,, wie auch im Judentum und Christentum zu beobachten sind.

Seit den siebziger Jahren sind in den monotheistischen Religionen fundamentalistische Gruppen beobachtbar. In dieser Zeit befanden sich sowohl der Islam, wie auch Judentum und Christentum in einer Umbruchsituation. Die Menschen waren über die Mächte der Neuzeit, wie die Naturwissenschaft, die Technik und dem sogenannten Fortschritt enttäuscht. Hinzu kamen fehlende Zukunftsperspektiven. In dieser Lage bot der Fundamentalismus absolute Werte und absolutes Heil. Um dieses Ziel zu erreichen dient der Glaube der Legitimierung politischer Forderungen. So entstand eine Politisierung des Glaubens. Andererseits fanden die Gläubigen Sicherheit und Identität in der verstärkten Rückbesinnung auf tradierte Werte und Bestimmungen.

Der Vortrag geht auf die Hintergründe und Entwicklungen des Fundamentalismus-Phänomens ein. Aus religionswissenschaftlicher Sicht werden die Zusammenhänge erläutert.

 

Fundamentalismus – religiöse und politische Macht

 

Fundamentalismus – Tendenz in allen monotheistischen Religionen?

 

Glaube und Angst

Angst vor Gott, dem Richter, Angst vor Schuld und Sünde, schließlich Angst vor dem Tod bestimmen  und beengen viele von uns. Andere wenden einer solchen Kirche den Rücken zu. Ist die Angst Grundzug der Bibel? Wie steht Jesus zur Angst? Wie kam die Angst in die christliche Lehre? Anhand dieser Fragestellungen soll ein Einblick in die neuere Theologie vermittelt werden.

 

Glauben im technischen Zeitalter

Hat die moderne Technologie den Glauben überflüssig gemacht? Muß man naiv sein, um glauben zu können? Oder gibt es Anhaltspunkte für einen aufgeklärten Gläubigen? Was heißt eigentlich Glauben im heutigen Pluralismus der Religionsangebote? Derartige Fragen wollen wir gemeinsam in diesem Seminar nachgehen und sie besprechen.

Gott und Götter in der abendländischen Geschichte

Ist Gott ein älterer Mann mit grauem Bart oder nur ein Gedankengebilde? Ist Gott in der Welt, war er es nur am Anfang, oder hält er sich überhaupt ganz fern? Lassen sich überhaupt alle  menschlichen Vorstellungen vom “Höchsten” in einem Gott zusammenfassen? – Zu diesen und weiteren Fragen fanden Menschen zu allen Zeiten sehr unterschiedliche Antworten, die hier vorgestellt werden.

 

Grundlagen eines Weltethos in Hinduismus und Buddhismus

Ein Grundkonsens bezüglich bestehender Werte ermöglicht ein gemeinsames Ethos. Prof. Dr. Hans Küng erarbeitete auf dieser Grundlage vier „Weisungen“, die Gläubige aller Religionen herausfordern, menschlich und mitmenschlich zu handeln. Diese Ansätze zu einer weltweit verbindlichen Ethik sollen hier vorgestellt und diskutiert werden.

 

Grundlagen eines Weltethos in Hinduismus und Buddhismus

Woran soll der Mensch sich halten – in jedem Fall und überall? Der katholische Theologe Prof. Hans Küng entwickelte 4 für alle Religionen verbindliche Weisungen. Wie aber ist es möglich, östliche Werte mit westlichen Normen in Einklang zu bringen, ohne die Eigenheiten derartig verschiedener Religionssysteme zu verwischen? Was macht einen solchen Konsens sinnvoll?

Do. 2.3.; Mi., 8.3.; 19.30 Uhr, in Zusammenarbeit m.d. Kath.: Kreisbildungswerk Böblingen u. Kath. Kirchengemeinde Leonberg

Eine Wahrheit, viele Wege:

Der Buddhismus

mit Dr. Mechthild Pecik Religionswissenschaftlerin.

Der Buddhismus gehört zu den großen Weltreligionen. Sein Denken und seine Vorstellungswelt hat aber nichts mit den 3 “Buch”-Religionen Judentum, Christentum Islam zu tun. Der erste Abend stellt die geschichtlichen und geistlichen Grundlagen des Buddhismus in den Mittelpunkt ” zweiten Abend  wird es um verschiedene Inhalte (z.B. Spiritualität, Ethik, Reinkarnation) gehen, aber auch um die Rezeption buddhistischer Gedanken und Formen in der westlichen Welt.

Herausforderung Islam

Andere Kulturen – andere Sitten und Gebräuche

Bhutan und Nepal

Wer reist, kann was erleben. Wer nichts versteht, kann ganz übel missverstanden werden. Sind Sie aber mit den Gepflogenheiten vertraut, eröffnen diese Ihnen ganz neue und unverhofft tiefe Einblicke in die Gefühle und das Denken der Menschen. Dies gilt vor allem, wenn Menschen sich weniger über Worte als über Gesten, Mimik und Handlungen näher kommen. Eine Kultur wird erst lebendig durch das Verstehen ihrer Menschen. Einen Beitrag zum besseren Verständnis gibt eine Religionswissenschaftlerin und Indologin – auch aus praktischen Erfahrungen.

 

Hinduismus und globale Ethik

Der Hinduismusjenseits von heiligen Kühen und Witwenverbrennungen

Aufgrund seiner inneren Vielfalt wirkt der Hinduismus auf westliche Beobachter meist undurchschaubar. wenn nicht gar bedrohlich. Nur wenige vom Gesamtzusammenhang losgelöste Einzelheiten sind es, die immer wieder von den Medien rezipiert werden. Zur Fremdheit trägt weiterhin bei, daß es sich um eine nicht-missionierende Religion handelt, deren Anhängerschaft fast ausschlie0lich auf Südasiaten beschränkt ist. So ist es uns nur schwer möglich, einen Einblick durch direkte Anschauung zu bekommen. Trotzdem soll eine Annäherung an diese älteste der noch lebendigen Weltreligionen versucht werden. Ein Einblick in Mythen, Kulte, Gesellschaftsform, sowie die Volksreligion hilft zu einem tieferen Verständnis dieses facettenreichen Lebensweges.

 

 

Der geistesgeschichtliche Hintergrund von New Age

Im „neuen Zeitalter“ werden Vorstellungen aus europäischer und indischer Tradition sowie aus den Naturreligionen zu einer magischen Mixtur zusammengemixt.

An diesem Abend geht es nicht um die Erscheinungsformen und Praktiken des „New Age“. Auf dem Hintergrund der Religionswissenschaft wird der Frage nachgegangen, wo die Inhalte dieser Bewegung ihre Ursprünge haben und welcher Natur sie sind.

Im gemeinsamen Gespräch wird eine Annäherung versucht an die Hintergründe der „New Age-Bewegung“.

 

Indien und seine Weltreligionen

Am Dienstag, den 28. September, um 20 Uhr wird im katholischen Pfarramt „St.Peter und Paul“ in Nagold die  Seminarreihe „Christentum und Weltreligionen“ fortgesetzt.

An diesem Abend steht Indien als Land der vielfältigen Religionsformen im Zentrum des Interesses. Die Referentin, Religionswissenschaftlerin und Indologin, wird vor allem auf die in Indien gewachsenen Religionen des Hinduismus und Buddhismus, aber auch auf den Islam eingehen. Die Referentin erklärt die Grundzüge dieser Glaubenslehren, sowie deren geschichtliches Zusammenspiel. Anhand von Dias, die Frau Dr. Pecik von mehrmaligen Indienaufenthalten mitbrachte, werden Gottesvorstellungen, der religiöse Alltag, und besondere Ausprägungen jeder einzelnen Religion illustriert.

Anschließend können Fragen im Gespräch geklärt werden.

Islam

Eine Religion, mit deren Anhängern wir täglich konfrontiert sind, die sich fest in unserer Gesellschaft etabliert hat, erscheint doch oft sehr fremd. Durch Nachrichten oder Sensationsmeldungen wirkt der Islam häufig sogar beängstigend.  Eine Religionswissenschaftlerin führt in Lehre und Geschichte dieser orientalischen Weltreligion ein, um somit den Zugang und das Verständnis zu erleichtern. Von  den Ursprüngen her betrachtet, werden heute erkennbare Trends und Konflikte besser verständlich und durchschaubar.

Leben im Hinduismus

Im indischen Leben sind Religion und Philosophie untrennbar miteinander verbunden. Oft erscheinen Nachrichten aus dem indischen Alltag fremd oder sogar abstoßend (z.B. Verehrung vielzähliger Götter, Stellung der Frau, Kämpfe der Sihks, Übervölkerung etc.). An diesem Abend soll auf Fragen eingegangen werden, die einerseits die starke Attraktion des Hinduismus auf weibliche Suchende und andererseits das Verständnis dieser Religion betreffen. Wir treffen  uns in lockerer Form in der Cafeteria.

1Abend, Dr. Mechthild Pecik, Freitag, 18.00 – 21.45 Uhr, 2. September, FDS

Mythen um die Zeit

Eine neue Zeit kommt auf uns zu. Wir bemerken, daß Zeit endlich ist. Mit einem Ende stellt sich immer die Frage nach dem Ziel. Gleichzeitig verlieren wir die Sicherheit des Gewohnten. Das alles wußten auch schon Menschen in früheren Zeitaltern. Sie fanden Orientierung und Halt in ihren Mythen, die sie auf den neuen Weg begleiteten. Solche alte Weisheit wollen wir kennenlernen und ihre Bedeutung in unserer Situation diskutieren.

Natur- und Lebenskraft

Durch den Verlust der Naturnähe sehen wir uns mit schwerwiegenden Problemen bezüglich unserer Umwelt konfrontiert. Wir glaub(t)en, die Natur zu beherrschen und verlieren gleichzeitig unsere Lebensgrundlagen. Uns geht es um die Ausbeutung der Natur, von der aber die alten Völker glaubten, daß sie beseelt sei. Aus dieser Quelle schöpften sie ihre Lebenskraft und vergöttlichten sie. Die Vorstellungen der frühen Religionskulturen von Mensch, Natur und Gott in ihrer engen Beziehung zueinander werden in diesem Vortrag vorgestellt.

 

Die Religionen des Himalaya – Bhutan und Nepal

Beeinflusst durch die ursprünglichen Religionsformen bildete sich eine sehr differenzierte Ausprägung des Buddhismus: der Lamaismus. Der Lamaismus hat eine verhältnismäßig kleine Anhänger­zahl, prägt aber das Gesicht und die Ausstrahlung Nepals, Tibets und Bhutans. Im Lamaismus vereinigen sich auf befruchtende Weise Natur- und Hochreligionen. Er bildet eine trotz unglaublicher Verfolgun­gen noch heute lebendige Glaubensgemeinschaft. – In Nepal spielt der Hinduismus eine große Rolle. Bei den Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus wird eine gelebte Verantwortung der Natur gegenüber besonders deutlich.

Die Referentin, , wird vor allem auf die Hintergründe und Glaubensformen der heute im Himalaya gelebten Religionsformen eingehen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu Fragen und Diskussion.

Warum eigentlich Religion?

Religion als Machtinstrument? Religion als Tröstung in einer trostlosen Welt? Religion als billiges Betäubungsmittel? Religion zur leichteren Erziehung? Religion als Kriegstreiber? – Religiöse Vorbilder wie Jesus, Buddha, Mutter Theresa? Religion als Friedensstifter? Religion als Sinnstifter? Religion als Motivationslieferant?

Brauchen wir Gott, braucht er uns? Gibt es eine richtige Religion? Diesen und ähnlichen Fragen soll in einer Diskussionsrunde, angeleitet von einer Religionswissenschaftlerin, nachgegangen werden.

 

Religionen und philosophische Sinnfragen

Im Zeitalter der Planetarisierung begegnen wir immer öfter den nichtchristlichen Weltreligionen. So stellt uns der Islam zunehmend vor Verständnisprobleme. Neben den Fragen nach dem Ursprung der Weltreligionen – wie Hinduismus, Buddhismus und Hinduismus – sind ihr Menschenbild und ihre Moral zu entdecken. Auch untergegangene Hochreligionen – wie die babylonische und ägyptische – haben ein reiches kulturelles Erbe hinterlassen, das Religionswissenschaft und Philosophie interpretieren. Aussagen fremder Kulturen für uns fruchtbar zu machen, ist die Chance des postmodernen Zeitalters.

Indische Religionen – Einführung

Weltreligionen wie der Buddhismus und der Hinduismus rücken durch politische Auseinandersetzungen, aber auch durch Einflüsse im geistig-religiösen Bereich immer mehr in unser Blickfeld. Dabei erschweren die vielfältigen und oft widersprüchlichen Informationen den Aufbau eines Gesamtbildes. Im Rahmen einer Vortragsreihe wird die Religonswissenschaftlerin Frau Dr. Pecik eine Einführung in die Lehre und Geschichte jeder einzelnen dieser großen  Religionen  geben. Die Sikh-Religion und der tibetische Lamaismus werden ebenso mit einbezogen.

 

Religionen und ihre Zuordnung

So sehr sich Völker unterscheiden, so vielfältig sind auch ihre Glaubensformen. Dabei  spielt das  Lebensempfinden eines Volkes, sein geschichtlicher Werdegang und seine Ausbreitung eine wichtige Rolle. Bestimmte Merkmale helfen, Religionen zu typisieren. Die genannte Übersicht wird an diesem Abend vermittelt und kann anschließend diskutiert werden.

 

Religionsphilosophie

Die Frage nach dem, was über Natur und Umwelt hinausgeht, was dahintersteht und worauf alles hinausläuft, läßt die Philosophen seit jeher nicht ruhen. Wie kann man sich den Ursprung,  die allem zugrunde liegende Macht vorstellen? Woher kommt der Mensch und wohin geht er? Gibt es eine allgemein gültige Wahrheit?

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

I. Religion und Philosophie

Wie kommt der Mensch darauf, daß es Göttliches überhaupt gebe? Wie kann man sich Gott vorstellen? Was steht hinter der Welt und dem  Leben?  Diese  Fragen  werden in dem Vortrag anhand von verschiedenen Beispielen aus der Philosophiegeschichte erörtert.

 

II. Religion und ihre Kritik

Zweifel an Sinn und Zielsetzung, ja an der Wahrheit der Religion wird bei neueren Philosophen wie Hume, Spencer, Feuerbach, Marx und Nietzsche usw. immer wieder geäußert. Die Inhalte dieser Kritik werden in diesem Vortrag vorgestellt.

 

III. Religion und Wahrheit

Alle Weltanschauungen bieten “die reine Wahrheit” an. Aber um welche Wahrheit handelt es sich eigentlich? In diese Grundfrage soll durch eine Gegenüberstellung von östlichem und westlichem religiösen Denken eingeführt werden.

Veranstaltung mit: Dr. Mechthild Pecik

 

Religion und Wahrheit

Wem und was kann ich glauben?

Die Frage nach dem, was über Natur und Umwelt hinausgeht, was dahintersteht und worauf alles hinausläuft, lässt die Philosophen seit jeher nicht ruhen. Wie kann man sich den Ursprung,  die allem zugrunde liegende Macht vorstellen? Woher kommt der Mensch und wohin geht er? Gibt es eine allgemein gültige Wahrheit?

Verschiedene Religionen bieten “die reine Wahrheit” an. Aber um welche Wahrheit handelt es sich eigentlich? Im `Supermarkt der Religionen´ versuchen Menschen heute einen eigenen Weg zwischen den angebotenen Weltanschauungen zu finden. Der Suchende befindet sich dabei auf einem schmalen Grad zwischen Toleranz und Beliebigkeit, zwischen mündiger Gläubigkeit und geschickter Verführungskunst .

Auf der Grundlage der Weltreligionen, von östlichem und westlichem religiösen Denken soll diesen Fragen nachgegangen werden.

Viele Religionen – eine Ethik?

Wie können die drei großen religiösen Stromsysteme der Menschheit (nahöstlichen, indischen, chinesischen Ursprungs) miteinander in Verbindung gebracht werden,  ohne daß sie vermischt werden? Gibt es für alle Religionen verbindliche, einheitliche Normen, Werte, Ideale und Ziele? Wäre es denkbar, auf dieser Grundlage Frieden zu schaffen in unserer Welt? Der Theologe Hans Küng hat zu der Frage nach einem Weltethos interessante Aspekte erarbeitet, die in diesem Vortrag vorgestellt werden.

Die Religionen des Himalaya – Bhutan und Nepal

Beeinflusst durch die ursprünglichen Religionsformen bildete sich eine sehr differenzierte Ausprägung des Buddhismus: der Lamaismus. Der Lamaismus hat eine verhältnismäßig kleine Anhängerzahl, prägt aber das Gesicht und die Ausstrahlung Nepals, Tibets und Bhutans. Im Lamaismus vereinigen sich auf befruchtende Weise Natur- und Hochreligionen. Er bildet eine trotz unglaublicher Verfolgungen noch heute lebendige Glaubensgemeinschaft. In Nepal spielt der Hinduismus eine große Rolle. Bei den Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus wird eine gelebte Verantwortung der Natur gegenüber besonders deutlich. Die Referentin wird vor allem auf die Hintergründe und Glaubensformen der heute im Himalaya gelebten Religionsformen eingehen. Im Anschluss gibt es Gelegenheiten zu

Religion und Sinn

Früher wurde die Frage nach dem Sinn des Lebens selbstverständlich mit und innerhalb der Religion beantwortet. Heute zweifeln wir an dem überlieferten Glauben, hinterfragen Glaubensaussagen und versuchen einen eigenen Weg zwischen den angebotenen Weltanschauungen zu finden. Anregungen und dazu bieten unterschiedliche Antworten aus der Philosophiegeschichte, die hier vorgetragen werden.

 

Religion und Ethik

Das Problem  der Ethik  – der sittlichen Werte und des sittlichen Handelns – ist eng mit der Frage nach dem religiösen Hintergrund menschlicher Existenz verbunden. Gibt es Ethik ohne Religion, Religion ohne Ethik? Diesen Fragen….

Warum eigentlich Religion?

Religion als Machtinstrument? Religion als Tröstung in einer trostlosen Welt? Religion als billiges Betäubungsmittel? Religion zur leichteren Erziehung? Religion als Kriegstreiber? – Religiöse Vorbilder wie Jesus, Buddha, Mutter Theresa? Religion als Friedensstifter? Religion als Sinnstifter? Religion als Motivationslieferant?

Brauchen wir Gott, braucht er uns? Gibt es eine richtige Religion? Diesen und ähnlichen Fragen soll in einer Diskussionsrunde, angeleitet von einer Religionswissenschaftlerin, nachgegangen werden.

Vortragsreihe Religionswissenschaft

Die Weltreligionen im Überblick :

Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus

Was sind die zentralen (Glaubens-)inhalte der fünf Weltreligionen? Aus welchen Voraussetzungen heraus haben sie sich  entwickelt und sich dabei unter Umständen auch

gegenseitig beeinflusst?

Wo liegen ihre Gemeinsamkeiten, wo aber tun sich grundsätzliche Unterschiede in Welt-, Menschen und Gottesbild auf?

Um diese Fragestellungen vertiefend beantworten zu können, wird sich die Vortragsreihe auch anhand von Dias und  Filmausschnitten u.a. mit folgenden zentralen Themen

befassen:

  • Schöpfungsvorstellungen
  • Sinn des Leben
  • Tod – Erlösung – Wiedergeburt
  • Verhältnis zur (außermenschlichen) Natur
  • Stellung von Mann und Frau
  • Fragen nach „Gut“ und „Böse“

Sekten – auf der Suche nach lebbaren Werten

Religiöse Vereinzelung oder globale Ethik?

Im „neuen Zeitalter“ werden Vorstellungen aus europäischer und indischer Tradition sowie aus den Naturreligionen zu einer magischen Mixtur zusammen gemischt.

An diesem Abend geht es weniger um die Erscheinungsformen und Praktiken der einzelnen Sekten. Vielmehr werden Fragen angesprochen wie: Welche Werte gelten heute nicht mehr und wie kam es dazu? Haben uns ökologische, soziale und wirtschaftliche Krisen neue Werte gelehrt? Was macht Sekten so anziehend? Was haben sie, was wir nicht haben?  Wie können wir uns bei dem reichen Angebot an Weltanschauungen orientieren? Gibt es für alle Menschen gemeinsam anerkannte Werte?

Die Sikh-Religion in Indien

Durch Fernsehen, Presse und Rundfunk erreichen uns immer wieder Schreckensmeldungen über Kämpfe, in die Anhänger der Sikh-Religion verwickelt sind. In Deutschland begegnen uns “Inder mit Turban”, die sehr fremdländisch aussehen. Welches sind die Lehren dieser Religion, die eine

Mischung zwischen Hinduismus und dem Islam ist? Wie sind ihre geschichtlichen Hintergründe? Warum ist sie so kämpferisch? Der Vortrag gibt eine Einführung in die Sikh-Religion. anschließend ist Zeit für Fragen zur Vertiefung des Verständnisses.

Grundlagen für eine lebenswerte Zukunft

Toleranz – Liebe – Solidarität

Es ist eine der tragischen Entwicklungen in der Kirche, dass sie ihre „Wahrheit“ oft mit Gewalt durchgesetzt hat und zum Teil heute noch durchsetzt. im Namen der Wahrheit hat man unzählige Christen hingerichtet. Im Namen der Wahrheit hat man Andersgläubige grausam verfolgt. Die Scheidung zwischen Wahrheit und Liebe ist alt und schicksalhaft.

Aber schon Paulus schrieb: “Wir wollen uns  – von der Liebe geleitet – an die Wahrheit halten.“ (Eph 4,15)

Eine Neubesinnung ist notwendig. Ein „Ökumenismus“ zwischen Wahrheit, Toleranz und Liebe ist dringend erforderlich – zwischen unseren beiden Kirchen , aber ebenso zwischen den großen Religionen.

So steht in der Erklärung des Parlamentes der Weltreligionen:

„Wir müssen andere behandeln, wie wir von ihnen behandelt werden wollen… Indem wir unsere Herzen einander öffnen, müssen wir unsere engstirnigen Streitereien um der Sache der Weltgemeinschaft willen begraben und so eine Kultur der Solidarität und gegenseitigen Verbundenheit praktizieren.“

Die Referentin wird uns na diesem Abend in die Problematik im Spannungsfeld von Wahrheit – Toleranz – Liebe einführen und Möglichkeiten des Zusammenlebens und der gegenseitigen Achtung aufzeigen.

 

 

Zum Verhältnis von Wissenschaft und Glauben

Der Mensch steht heute in Konflikt zwischen Wissenschaft und Glauben. Was darf ich noch glauben, was soll, will oder muß ich wissen? Schließt Wissen Glauben aus? Oder können sich die beiden Gebiete sinnvoll ergänzen”? An was alles glauben Menschen: Religionen, Fortschritt, Technik, Naturwissenschaft…? All diesen Fragen gehen wir im Kurs gemeinsam nach.

 

Außerchristliche Weltreligionen

Hinduismus,  Buddhismus,  Islam

Weltreligionen wie der Islam, der Buddhismus und der Hinduismus rücken durch politische Auseinandersetzungen, aber auch durch Einflüsse im geistig-religiösen Bereich immer mehr in unser Blickfeld. Dabei erschweren die vielfältigen und oft widersprüchlichen Informationen den Aufbau eines Gesamtbildes.

Einführungsvortrag

Im Rahmen einer Vortragsreihe wird eine Religionswissenschaftlerin eine Einführung in die Lehre und Geschichte jeder einzelnen dieser großen  Religionen  geben.

Hinduismus

Der Hinduismus hat als Weltreligion in geschichtlicher Zeit bereits ganz Südostasien beeinflußt. In den letzten Jahrzehnten findet hinduistisches Gedankengut auch mehr und mehr  Eingang  in die  westliche  Welt,  so  z.  B.  in der Anthroposophie, in die  “Sekten”  und  in  “New Age”.  Bei seiner Verbreitung mußte sich der Hinduismus mit ursprünglichen Religionsformen auseinandersetzen, wie z. B. den Naturreligionen, der Mutterreligion und dem Animismus.

Buddhismus

Der Buddhismus verbreitete sich als Weltreligion in Hinterindien und Ceylon (südlicher Buddhismus), im Himalaja, über Tibet, die Mongolei, China, Korea und Japan. Dabei bildeten sich unter Beeinflussung durch regional unterschiedliche Religionsformen sehr differenzierte buddhistische Ausprägungen: der Lamaismus in Tibet, der Taoismus und die Religion der Mon-Khmer, deren bedeutendstes Zeugnis die Tempelanlage von Angkor ist. Auch auf westliche Menschen übt der Buddhismus eine starke Faszination aus.

Weltreligionen – Weltethos

»Die Frage nach einem >Weltethos< geht zurück auf die Programmschrift >Projekt Weltethos<, die Professor Hans Küng 1990 vorgelegt hat. Hier wird programmatisch die Idee entwickelt, daß die Religionen der Welt nur dann einen Beitrag zum Frieden der Menschheit leisten können, wenn sie sich auf das ihnen jetzt schon Gemeinsame im Ethos besinnen: auf einen Grundkonsens bezüglich bestehender Werte, unverrückbarer Maßstäbe und persönlicher Grundhaltungen, wie er denn auch 1993 in der >Erklärung Zum Weltethos< des Parlamentes der Weltreligionen in Chicago proklamiert wurde.

In ihrem Vortrag wird Dr. Mechthild Pecik in die Konzeption von >Projekt Weltethos< einführen und dessen weitreichende Implikationen erläutern.

Vortrag: Do., 20 Uhr, FDS 13.11.97, VHS

 

Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos

Beitrag der Religionen der Welt zum Frieden der Menschheit

religiöse wie politische Implikationen

 

Weltreligionen und gobale Ethik

– eine 3-teilige Vortragsreihe zum Weltehos

Im Rahmen einer Vortragsreihe wird eine Religionswissenschaftlerin und Indologin eine Einführung in die Lehre und Geschichte des Hinduismus, des Judentums und des Islam geben.

dargestellt und erklärt.

Der katholische Theologe Prof. Dr. Hans Küng entwickelte 4 für alle Religionen verbindliche Weisungen, die Gläubige aller Religionen herausfordern, menschlich und mitmenschlich zu handeln. Im Vortrag wird auf die – trotz aller Verschiedenheit der Kulturen- verbindenden ethischen Prinzipien hingewiesen.

1. Abend: Die indische Tradition

Am Dienstag um 20 Uhr wird im katholischen Pfarramt in Bildechingen die  Vortragsreihe „Die Weltreligionen und die globale Ethik“ beginnen. An diesem Abend steht Indien als Land der vielfältigen Religionsformen im Zentrum des Interesses. Die Referentin, Mitarbeiterin bei dem „Projekt Weltehos“ von Prof. Dr. Küng , wird auf die in Indien gewachsenen Religion des Hinduismus eingehen. Es werden zunächst die Grundzüge dieser Glaubenslehre erläutert.

2. Abend: Das Judentum

Juden und Christen – feindliche Brüder oder Gläubige mit gleichen Zielen? Um Gemeinsamkeiten in Tradition und Lehre, die ein Leben in Frieden miteinander ermöglichen, geht es an diesem Abend. Es werden dabei verbindende Grundsätze, wie Prof. Dr. Küng sie formulierte, herausgearbeitet.

Der Buddhismus

Wie ist es möglich, östliche Werte mit westlichen Normen in Einklang zu bringen, ohne die Eigenheiten derartig verschiedener Religionssysteme zu verwischen? Was macht einen solchen Konsens sinnvoll? Der Buddhismus gehört zu den großen Weltreligionen. Sein Denken und seine Vorstellungswelt hat aber nichts mit den 3 “Buch”-Religionen Judentum, Christentum Islam zu tun. Die Referentin, Mitarbeiterin bei dem „Projekt Weltehos“ von Prof. Dr. Küng, stellt die geschichtlichen und geistlichen Grundlagen des Buddhismus dar. Trotz aller Unterschiede in Kultur und Tradition wird verdeutlicht, wie gleich die Anweisungen für „rechtes“ Handeln sind.

3. Abend: Der Islam

Horrormeldungen der Medien lassen die Religion unseres Nachbarn häufig unverständlich und sogar beängstigend erscheinen. Doch haben Christentum und Islam gemeinsame Wurzeln. Eine Religionswissenschaftlerin führt in Lehre und Geschichte dieser orientalischen Weltreligion ein. Dabei wird deutlich, daß wesentliche Gebote in beiden Religionen gleich sind.

Weltreligionen im Überblick:

Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus

Was sind Ihre zentralen (Glaubens-)Inhalte, aus welchen Voraussetzungen heraus haben sie sich entwickelt und dabei u.U. auch gegenseitig beeinflußt, wo liegen ihre Gemeinsamkeiten,

wo aber tun sich grundsätzliche Unterschiede in Welt-. Menschen- und Gottesbild auf? Zentrale Themen werden u.a. sein: Schöpfungsvorstellungen, Sinn des Lebens, Tod – Erlösung –

Wiedergeburt, Verhältnis zur (außermenschlichen) Natur, Stellung von Frau und Mann, Fragen nach „Gut” und „Böse”.

Buddhismus und Globales Ethos

Eine Einführung in die Ausstellung des Lindenmuseums

Der Buddhismus verbreitete sich als Weltreligion in Hinterindien und Ceylon (südlicher Buddhismus), im Himalaja, über Tibet, die Mongolei, China, Korea und Japan. Dabei bildeten sich unter Beeinflussung durch regional unterschiedliche Religionsformen sehr differenzierte buddhistische Ausprägungen: der Lamaismus in Tibet, der Taoismus und die Religion der Mon-Khmer, deren bedeutendstes Zeugnis die Tempelanlage von Angkor ist. Auch auf westliche Menschen übt der Buddhismus eine starke Faszination aus.

Die Referentin, Mitarbeiterin bei dem „Projekt Weltehos“ von Prof. Dr. Küng, stellt die geschichtlichen und geistlichen Grundlagen des Buddhismus dar. Trotz aller Unterschiede in Kultur und Tradition wird verdeutlicht, wie ähnlich die Anweisungen für „rechtes“ Handeln in Christentum und Buddhismus sind.

Die Antworten der Religionen

Zeitenwenden und epochale Umbrüche haben die Menschen immer wieder zugleich verunsichert und mit neuen Hoffnungen und Erwartungen belebt Mit der Krise überkommener Weltbilder und Lebensinhalte wuchs das Bedürfnis nach Orientierung und neuen Werten. Welche religiösen Antworten haben die Menschen in den verschiedenen Epochen auf diese Herausforderungen gesucht bzw. gefunden? Inwieweit haben sich die jeweiligen Gesellschaften und ihre Geschichte dadurch verändert?

Kurz. vor der bevorstehenden Jahrtausendwende stellen sich solche Fragen besonders dem vom Christentum geprägten „Abendland” und damit auch den christlichen Kuchen. Aber auch die anderen Religionen und Glaubensgemeinschaften sind von dieser Entwicklung betroffen und müssen sich damit auseinandersetzen.

Tod

 

Vom “guten” Leben und “guten” Sterben

Todesvorstellungen der Völker

Paradies oder Hölle, Wiedergeburt oder Nirvana, folgenloses Verschwinden im völligen Nichts: der Tod, obwohl allgegenwärtig, wird immer mehr zum Rätsel. Für die Ägypter war er ein bedeutender, fast sehnsüchtig erwarteter Bestandteil des ganzen Lebens. Die Griechen hatten es ihrerseits überhaupt nicht eilig, das genussreiche irdische Dasein mit der düsteren Unterwelt des Hades zu vertauschen. Als die Bibel hierzulande noch Denken und Handeln bestimmte, konnte man, ein entsprechend tugendsames Leben vorausgesetzt, zumindest auf die Freuden des Paradieses hoffen. Und heute, am Ende des 20. Jahrhunderts: Haltlosigkeit, Verunsicherung, nackte Angst gegenüber dem Tag X. Zumindest in unserer, der 1. Welt. – Die Vorstellungen, wie Sterben sich vollzieht, was im Tod vor sich geht und welche Stadien der Tote durchlebt, ähneln sich in vielen Kulturen und Religionen (z.B. Indien, Tibet, Ägypten und USA). In dieser Vortragsreihe werden Vorstellungen verschiedener Kulturen von Tod und Danach vorgestellt, sodass die Teilnehmer sich in diesen wichtigen Fragen orientieren können.

Im ersten Teil der Veranstaltung werden die kulturphilosophischen Hintergründe erläutert, im zweiten Teil geht es um religiöse Anschauungen zum Thema Tod und Leben .

Diese kulturvergleichende, wissenschaftliche Methode lässt keinen Raum für die Bearbeitung persönlicher Erlebnisse.

Annäherung an den Tod

In diesem Seminar wird von allen Beteiligten gemeinsam der Versuch unternommen,
sich einem verdrängten Themenkomplex von gesell­
schaftspolitischer und
psychologisch-philosophischer Seite zu nähern. Er
will Einstieg und Anregung für eine weiterführende
Beschäftigung mit den angesprochenen Fragen
sein

1. Mit dem Sterben leben

Im Glauben gehören die Kunst des Sterbens und die Kunst des Lebens zusammen,

2. Sterben lernen, um leben zu können

Eine Abhandlung des Themas „Wie können wir Ster­ben und Tod sinnvoll in unser Leben integrieren?” aus psychologischer und philosophischer Sicht.

Begegnung mit: Tod und Sterben

Die Konfrontation mit Tod und Sterben – ob direkt bei einem Todesfall oder durch Nachdenken – wird oft als schwierig erlebt. Die Referentin beschäftigt sich seit langem mit verschiedenen Aspekten des Sterbens und des Todes:

– mit Vorstellungen anderer Völker und Kulturen, sowie

Totenbücher (wobei es viele Parallelen gibt)

– mit der Bedeutung des Todes für das Leben in

Bezug  auf  Sinn, Endgültigkeit  und  Lebensorientierung

– mit Berichten wiederbelebter Patienten

(Sterbestadien) und Nachtoderlebnisse.

 

 

Einführung in die Sterbebegleitung

Dieses Seminar wird angeboten für alle, die sich für Sterbebegleitung interessieren und sich in die Prinzipien der Sterbebegleitung einweisen lassen möchten, unabhängig davon, ob sie mit dieser Arbeit schon konfrontiert wurden oder nicht. Dieses Seminar soll dazu dienen, informativ einen vergleichbaren Wissensstand der Teilnehmer zu vermitteln.

Hauptamtliche und ehrenamtliche Seelsorger stehen mitunter hilflos vor der Situation, Sterbenden und deren Angehörigen beistehen zu wollen,. Die entsprechende innere Einstellung allein genügt oft nicht, um ein guter Begleiter zu sein. Es ist meist hilfreich, bestimmte Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Sterbenden zu erwerben, damit ein Gespräch gelingen kann.

Ziele: Die Teilnehmer werden sensibilisiert für psychische und geistliche Prozesse, die während eines Krankheitsverlaufs und in der Konfrontation mit dem (eigenen) Tod in Gang  kommen. Grundkenntnisse für eine verantwortbare Gesprächsseelsorge werden vermittelt.

Sterbenden Menschen beistehen

Orientierungsseminar für Ehrenamtliche

 

 

 

Hilfe im Sterben

“Jeder stirbt irgendwann einmal”, sagt man mit Distanz und kann doch heute oder morgen zu einem Sterbenden gerufen  werden. Dann werden wir oft unsicher und ratlos. Wie soll ich mich verhalten? Was soll ich (ihm) sagen oder nicht?  Was erwartet er von mir? Kann ich das überhaupt ? In diesem Seminar werden diese und andere Fragen bearbeitet.

Das Leben nach dem Tod – aus der Sicht der Weltreligionen

Sterbenden Menschen beistehen

Angehörige und Freunde von todkranken Menschen befinden sich in einer belastenden Situation. Auch von ehrenamtlichen und beruflichen Helfern wird die Konfrontation mit Sterben und Tod als schwierig erlebt.  Das Seminar will Erfahrungen und Kenntnisse vermitteln. um den Umgang mit todkranken und sterbenden Menschen besser gestalten zu können.  Es  geht  den  Fragen  nach.  welche  emotionalen Reaktionen bei Sterbenden auftreten, wie man diesen Menschen beistehen kann und wie man selbst die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod erlebt.

Mit Kindern über den Tod reden

Persönliche Fragen über den Tod sind uns unangenehm, machen ratlos, obwohl das Thema in vielen Büchern behandelt  wird. Aber gerade danach fragen Kinder: nach unserem Verhältnis zum Tod, unseren Vorstellungen vom  Tod und Danach .-  Zu  diesen  Fragen  werden  im  Vortrag  Orientierungshilfen gegeben, die anschießend besprochen  werden können.

 

Mit Kindern über den Tod sprechen

Soll und kann ich überhaupt mit (meinen) Kindern über den Tod sprechen? Was und wie soll ich auf ihre Fragen antworten? Kann ich sie eigentlich, für mich selbst beantworten? Wie kann ich einem Kind helfen, das gerade jemanden durch Tod verloren hat?

Zu diesen Fragen werden im Seminar  Orientierungshilfen gegeben, die gemeinsam besprochen werden. Ein Nachmittag nicht nur für Eltern.

Verschiedene Kulturen – gleicher Tod?

Paradies oder Hölle, Wiedergeburt oder Nirvana, folgenloses Verschwinden im völligen Nichts: der Tod, obwohl allgegenwärtig, wird immer mehr zum Rätsel. Für die Ägypter war er ein bedeutender, fast sehnsüchtig erwarteter Bestandteil des ganzen Lebens. Die Griechen hatten es ihrerseits überhaupt nicht eilig, das genußreiche irdischer Dasein mit der düsteren Unterwelt des Hades zu vertauschen. Als die Bibel hierzulande noch Denken und Handeln bestimmte, konnte man, ein entsprechend tugendsames Leben vorausgesetzt, zumindest auf die Freuden des Paradieses hoffen. Und heute, am Ende des 20. Jahrhunderts: Haltlosigkeit, Verunsicherung, nackte Angst gegenüber dem Tag X. Zumindest in unserer, der 1. Welt. – Am heutigen Abend werden Vorstellungen verschiedener Kulturen von Tod und Danach vorgestellt, sodaß die Teilnehmer sich in diesen wichtigen Fragen orientieren können.

 

Grundsätzliche Überlegungen:

Paradies oder Hölle, Wiedergeburt oder Nirwana?

Folgenloses Verschwinden ins völlige Nichts?

Verschiedene Vorstellungen über das Sterben und das „Danach“:

Die Ägypter und ihre Todesverständnis

Die Griechen und ihre düstere Unterwelt

Orientierungshilfen und -defizite:

Die Bibel Alten und Neuen Testamentes

Andere Quellen?

Heutige Situation: Haltlosigkeit, Verunsicherung, nackte Angst

Ausblick

Vortragsreihe Kurturgeschichte

Vom „guten” Leben und „guten” Sterben – Todesvorstellungen der Völker

Paradies oder Hölle, Wiedergeburt oder Nirvana, folgenloses Verschwinden im völligen Nichts: der Tod wird immer mehr zum Rätsel.

Für die Ägypter war er ein bedeutender Bestandteil des ganzen Lebens. Die Griechen hingegen hatten es gar nicht eilig, das Leben gegen die düstere Welt des Hades einzutauschen.

Als die Bibel hierzulande noch das Denken und Handeln bestimmte, konnte man, zumindest bei tugendsamer Lebensweise, auf das Paradies hoffen.

Und heute: Haltlosigkeit, Verunsicherung, nackte Angst gegenüber dem Tag X. – Zumindest in unserer, der 1. Welt.

Die Vorstellungen, wie sich das Sterben vollzieht, was im Tod vor sich geht und welche Stadien der Tote durchlebt, ähneln sich in vielen Kulturen und Religionen.

Hier werden einige dieser Vorstellungen vom Tod und danach zur besseren eigenen Orientierung vorgestellt.

Dabei werden auf rein kulturvergleichender, wissen­schaftlicher Basis sowohl kulturphilosophische Hinter­gründe als auch religiöse Anschauungen von Leben und Tod erläutert.

 

Leben bis zuletzt – Sterben als Teil des Lebens

Woche für das Leben

Sterben in der heutigen Gesellschaft

Sterben lernen, um leben zu können

Annäherung an den Tod

In diesem Seminar wird von allen Beteiligten gemeinsam der Versuch unternommen sich einem verdrängten Themenkomplex von gesell­schaftspolitischer und psychologisch-philosophischer Seite zu nähern. Es will Einstieg und Anregung für eine weiterführende
Beschäftigung mit den angesprochenen Fragen sein.

Eine Abhandlung des Themas „Wie können wir Ster­ben und Tod sinnvoll in unser Leben integrieren?” aus psychologischer und philosophischer Sicht.

Sterben, Tod und Trauer

Das Seminar will Erfahrungen und Kenntnisse vermitteln, um den Umgang mit todkranken und sterbenden Menschen besser gestalten zu können. Darüber hinaus geht es um die Frage: Wie gehe ich selbst mit dem (eigenen) Tod um? Wie werde ich mit der Trauer um einen nahestehenden Menschen fertig?

Sterbenden beistehen

Das Seminar richtet sich an alle, die mit sterbenden Menschen tu tun haben und dafür Anregungen und Orientierungshilfe suchen. Folgende Fragen werden erörtert: Wie gehe ich mit meiner eigenen Angst um? Was erzählt mir der Sterbende? Welche Einstellung hhibe ich zum Tod?

 

Tag für Trauernde

Wir wollen an diesem Tag Menschen ansprechen, die durch den Tod Eltern, Lebenspartner, Geschwister, liebe Angehörige oder Freunde verloren haben. Im Ungang mir Schmerz bleiben wir oft allein. Dieses Thema wird allgemein im persönlichen Umfeld und in der Gesellschaft vermieden. Die Menschen um uns stehen den vielfältigen Gefühlen eher hilflos oder verständnislos gegenüber. Lebendige gemeinsame Trauerformen werden kaum noch praktiziert. Wir wollen uns an diesem Tag dem Thema „Abschied und Trauer“ annähen, etwas von der natürlichen Trauerfähigkeit erfahren und neue Wege im Umgang mit der Trauerkennen lernen.

T O D  und danach ?

In diesem Seminar werden Berichte und Erkenntnisse vorgestellt von Patienten, die – bereits klinisch tot – wiederbelebt  wurden. Die Parallelen bei den einzelnen Berichten sind bedeutsam. Aber auch  in anderen Kulturen  gibt es ähnliche Zeugnisse in Bezug auf  den Tod. – Im Seminar gibt  es Gelegenheit  durch Gespräch  und Diskussion diesen brisanten Themenbereich zu vertiefen.

 

Was bedeutet der Tod für Sie?

Der Tod ist das Tor zum Leben. So denken viele Menschen, schöpfen Kraft und Mut aus der Religion, glauben an ein Leben nach dem Tod. Für andere wieder ist mit dem Tod alles zu Ende. Wie gehen wir mit der Tatsache um, daß jeder von uns sterben muß? Weichen wir dem Thema Tod aus oder versuchen wir, daraus für das Leben zu lernen?

 

Tod und Leben in unserer Zeit

Ein Tagesseminar zum Nachdenken über unser Verhältnis zum Tod – verbunden mit interkulturellen Vergleichen über Brauchtum und kulturelle Traditionen.

 

Tod oder Wiedergeburt?

Zu den unterschiedlichen Vor­stellungen in den Weltreligionen

Während die großen monotheistischen Religionen des Abendlandes von der Einmaligkeit menschli­cher Existenz ausgehen und die Rückkehr der Seele nach dem Tod zu Gott lehren, bauen die Erlösungslehren der Religionen des Hinduismus und des Buddhismus auf den Glauben an eine Wiedergeburt, die jedem irdischen Tod folgt. Durch einen Vergleich der unterschiedlichen Vorstellungen soll versucht werden, das jeweils damit verbundene Selbstver­ständnis herauszuarbeiten und vor dem Hintergrund eines allgemeinen Heilsverlangens von Menschen einzuordnen.

Der Tod – eine Lebensfrage

Tod ereignet  sich  nicht  irgendwann und für  irgendwen. Für  jeden Menschen  ist  er konkret und  ständig präsent, denn die  Zeit  setzt end-gültige Grenzen. Mit der Frage nach dem Tod  stellt sich das Problem der  Lebensorientierung:  woraufhin  lebe  ich ; wann lebe ich ;  ist es  sinnvoll,  so  zu leben;  was  ist mir wichtig im Leben;  entspricht mein Alltagsleben meinen Vorstellungen?

Im Seminar geht es um Erfahrungen, die wiederbelebte Patienten mit  dem Tod machten und um die  Rückschlüsse, die  jeder Mensch  für sein eigenes Leben  daraus  ziehen kann.

Tod ist eine existenzielle Gegebenheit, auf die sich jeder Mensch einstellen nuß. Der Tod gibt dem Leben Wert, Gewicht und Ausrichtung. Leben führt zum Tod und wohin führt der Tod? Was sagen Religionen und Philosophen zu diesem Thema? Diese Fragen sollen im Wochenendseminar angegangen werden.

Das Thema Tod steht heute bei uns zwischen Tabu und modischem Trend.  In der eigenen  Geschichte  und  im Kulturgut anderer Volker jedoch findet man  Sitten,  und  Gebräuche durch den Tod und Jenseits fest in diesseitiges Denken und Handeln integriert sind. Auch die neueren  Sterbeforschungen geben Erkenntnisse an die Hand, das Sterben und das Danach angstfrei und sinnvoll zu erfahren.

 

Todesbräuche bei den Kroaten

Am  Mittwoch, 19. November, wird Dr. Mechthild Pecik einen Vortrag zum Thema “Tod in Kroatien” halten. Die Referentin hat in jahrelangen   Forschungen    mündliche    und schriftliche Berichte zu diesem Thema gesammelt und ausgewertet. Inhalt des Referates sind die volkstümlichen kroatischen Vorstellungen und Gebräuche, die sich um den Tod spannen. Ausgehend von der Vorbereitung des alternden  Menschen auf den eigenen Tod über das Sterben in der Gemeinschaft und die Aufbewahrung wird übergeleitet zur Bedeutung des Todes, wie sie sich für die Hinterbliebenen zeigt bei der Beisetzung, dem anschließenden Totenmahl und in der Trauerzeit.. Darüber hinaus kommt zur Sprache, wie Kroaten die Erscheinungen des Toten erfuhren und die Existenz nach dem Tod, sowie das Jenseits sich vorstellen. Der Themenkomplex legt die  Frage nach dem Verhältnis der Kroaten zu Sterben und Tod nahe. Zur Abrundung wird auf den psychologisch-soziologischen Aspekt des “Todes in Kroatien” eingegangen.  Im Anschluß  wird  die Referentin  Gelegenheit geben, Fragen zu stellen und über das Gehörte zu sprechen.

Todesvorstellungen der Völker

Die Vorstellungen,  wie Sterben sich vollzieht,  was  im Tod vor sich geht und welche Stadien der Tote durchlebt, ähneln sich in vielen Kulturen und Religionen (z.B. Indien, Tibet, Ägypten und USA). Welche Vorstellungen sind das? Wie können die Parallelen erklärt werden? –  Diese und weitere Fragen sollen im Seminar besprochen werden.

Vom „guten“ Leben und „guten“ Sterben

Todesvorstellungen der Völker

Paradies oder Hölle, Wiedergeburt oder Nirvana, folgenloses Verschwinden im völligen Nichts: der Tod, obwohl allgegenwärtig, wird immer mehr zum Rätsel. Für die Ägypter war er ein bedeutender, fast sehnsüchtig erwarteter Bestandteil des ganzen Lebens. Die Griechen hatten es ihrerseits überhaupt nicht eilig, das genussreiche irdische Dasein mit der düsteren Unterwelt des Hades zu vertauschen. Als die Bibel hierzulande noch Denken und Handeln bestimmte, konnte man, ein entsprechend tugendsames Leben vorausgesetzt, zumindest auf die Freuden des Paradieses hoffen. Und heute, am Ende des 20. Jahrhunderts: Haltlosigkeit, Verunsicherung, nackte Angst gegenüber dem Tag X. Zumindest in unserer, der 1. Welt. – Die Vorstellungen,  wie Sterben sich vollzieht,  was  im Tod vor sich geht und welche Stadien der Tote durchlebt, ähneln sich in vielen Kulturen und Religionen (z.B. Indien, Tibet, Ägypten und USA). In dieser Vortragsreihe werden Vorstellungen verschiedener Kulturen von Tod und Danach vorgestellt, sodass die Teilnehmer sich in diesen wichtigen Fragen orientieren können.

Im ersten Teil der Veranstaltung werden die kulturphilosophischen Hintergründe erläutert, im zweiten Teil geht es um religiöse Anschauungen zum Thema Tod und Leben .

Diese kulturvergleichende, wissenschaftliche Methode lässt keinen Raum für die Bearbeitung persönlicher Erlebnisse.

Der Tod im Leben

Warum verstecken wir den Tod hinter sterilen Fassaden? Ist Sterbehilfe eine Alternative zu Lebenshilfe? – Diese Seminar soll anregen zum Nachdenken über unser Verhältnis zum Tod. In Vortrag und Gespräch geht es darum, daß der Tod für jeden Menschen ständig präsent ist und Rückwirkung auf das Leben hat.

Ein Trauerfall in der Familie – Was nun?

Umgang mit dem Sterben

Erlebnisse wiederbelebter Patienten helfen, das Sterben und das Danach angstfrei zu akzeptieren und als sinnvoll zu erfahren. Das Seminar will Erfahrungen und Erkenntnisse vermitteln und im Gespräch folgende Themen klären: Wie erlebe ich die Auseinandersetzung mit Tod und Sterben? Welche emotionalen Reaktionen treten bei sterbenden auf`? Wie integriere ich den „ Tod der anderen“ in mein eigenes Lebensbild?

“Jeder stirbt irgendwann einmal”, sagt man mit Distanz.

„Der Tod ist das Tor zum Leben.“ So denken viele Menschen, schöpfen Kraft und Mut aus der Religion, glauben an ein Leben nach dem Tod. Für andere wieder ist mit dem Tod alles zu Ende. Versuchen wir, aus dem Wissen um unser Ende für das Leben zu lernen? An diesem Vormittag werden wir nachdenken über unser Verhältnis zum Tod. Wir hören eine Geschichte und sprechen darüber, daß der Tod für jeden Menschen ständig präsent ist und Rückwirkung auf das Leben hat. Frau Dr. Pecik, die sich lange mit dem Thema befaßt hat, leitet die Aussprache.

Vortrag über die Probleme und ihre Bewältigung beim Tod eines Angehörigen; Gedanken über den eigenen Tod

Todesvorstellungen der Völker

Paradies oder Hölle, Wiedergeburt oder Nirvana, folgenloses Verschwinden im völligen Nichts: der Tod, obwohl allgegenwärtig, wird immer mehr zum Rätsel. Für die Ägypter war er ein bedeutender, fast sehnsüchtig erwarteter Bestandteil des ganzen Lebens. Die Griechen hatten es ihrerseits überhaupt nicht eilig, das genussreiche irdische Dasein mit der düsteren Unterwelt des Hades zu vertauschen. Als die Bibel hierzulande noch Denken und Handeln bestimmte, konnte man, ein entsprechend tugendsames Leben vorausgesetzt, zumindest auf die Freuden des Paradieses hoffen. Und heute, am Ende des 20. Jahrhunderts: Haltlosigkeit, Verunsicherung, nackte Angst gegenüber dem Tag X. Zumindest in unserer, der 1. Welt. –

  • Die Vorstellungen,  wie Sterben sich vollzieht,
  • was  im Tod vor sich geht und
  • welche Stadien der Tote durchlebt,

ähneln sich in vielen Kulturen und Religionen (z.B. Indien, Tibet, Ägypten und USA).

In diesem Vortrag werden Vorstellungen verschiedener Kulturen rund um den Tod vorgestellt, sodass die Teilnehmer sich in diesen wichtigen Fragen orientieren können. Anschließend gibt es Raum und Zeit für Fragen.

Psychologie

Familie und Beruf – Wie finde ich den Ausgang aus dem Hamsterrad?

Im Alltag ist uns vieles, was wir tun, nicht mehr bewusst. Wir antworten auf Herausforderungen, stellen uns den Anforderungen von außen, nehmen alles selbst in die Hand – und manipulieren uns selbst. Was bleibt ist oft ein schales Gefühl – war das alles? Soll es immer so weitergehen?

Wichtige Fragen auf dem Weg zu einer möglichen Veränderung sind:

  • Wie gestalte ich mein Leben?
  • Wie er-fülle ich meine Zeit?
  • Woran orientiere ich mich?
  • Was will ich, und was kann ich?

Philosophische und psychologische Überle­gungen für ein Leben, in dem ich nicht nur der Getriebene bin, das ich bejahen kann.

 

 

Gönnen Sie lhrem Kind Rituale

 

Rhythmus – Pulsschlag des Lebens

Rhythmus gibt es überall: Morgens aufstehen, frühstücken, Zähne putzen, in die Schule gehen – jeden Tag dasselbe – das ist unser Lebensrhythmus. Mit Rhythmus kommen wir schon in Berührung, bevor wir überhaupt geboren sind: Als kleines Baby hören wir im Bauch den Herzschlag der Mutter. Besonders Kinder benötigen in

ihrem Alltag ein hohes Maß an Konstanz, damit sie in der – für sie immer wieder unbekannten und  überraschenden Umwelt – Halt, Überblick und Orientierung finden und so auch zunehmend handlungsfähiger werden können. ln dem, was sie wahrnehmen, suchen sie eine Ordnung. Sie entdecken Zusammenhänge und Strukturen’

Ebenso bedeutsam ist es jedoch, den Kindern eine Umgebung zu bieten, die die Komplexität der Welt auf ein Maß reduziert, das sie mit ihren Möglichkeiten begreifen und in dem sie sich möglichst eigenständig bewegen können. Darüber und über die Bedeutung von Rhythmus und Ritualen (nicht nur) für Kinder berichtet dieser

Vortrag mit anschließender Diskussionsmöglichkeit

 

„Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu…“

Aktive Lebensgestaltung

* Wie gestalte ich mein Leben?

* Wie er-fülle ich meine Zeit?

• Woran orientiere ich mich?

• Was will ich, und was kann ich? Philosophische und psychologische Überle­gungen für ein Leben, das ich bejahen kann.

Ein Abend für Teilnehmer, die ihren Jahren Leben hinzufügen wollen.

Einführung in die Psychologie

Die moderne angewandte Psychologie erstreckt sich auf viele Bereiche unseres Lebens. Sie sucht Zugänge zur Seele unter Einbeziehung der körperlichen Voraussetzungen und gibt so aufschlussreiche Einblicke in die Persönlichkeit und ihr Verhalten. In dieser Vortragsreihe werden verschieden Schulen und Strömungen der Psychologie vorgestellt.

Lernen und Vergessen

Emotion und Motivation

Persönlichkeitsbildung

Wahrnehmung

Entwicklung im sozialen Umfeld

Oder:

Individual-Psychologie

Verhaltens-

Sozial-

Entwicklungs-

Lern-

So erhalten Sie einen Überblick über Grundlagen der Psychologie.

 

Fit und froh ohne Ende?

Krankheiten gehören in verschiedenster Weise zu unserer Existenz. Sie können Reifeprozesse bewirken oder in Gang setzen. Dennoch bleiben schwere Krankheiten und das Sterben zentrale Bedrohungen im Leben des einzelnen und seiner Gemeinschaft.

Ziel des Kurses ist es, neue Einsichten in die psychosoziale Dimension des Erkrankens und Gesundens zu vermitteln. Es schließt auch Zukunftsaspekte ein: werden wir immer gesunder oder kranker werden, werden wir den Tod hinausschieben können, werden Frauen die Männer weiterhin überleben? Die Probleme der Selbsttötung und der Sterbehilfe gehören ebenso in diesen Zusammenhang.

Sa. 14-19 Uhr

FDS 2.3.96

 

Geheimnis Glück

Wichtige Nachricht: Ihr Glücksempfinden können Sie selbst steuern!  „Jeder ist seines Glückes Schmied.“ „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech hinzu.“ Muss man Glück haben oder kann man es einfach empfinden? Zum Glück tragen alle etwas bei: die Psychologie, die (Neuro-)Biologie, die Philosophie, die Sprache, die Glücksforschung.

In diesem Seminar wollen wir ein persönliches „Glücksprofil“ erstellen und Wege zum Glück unter die Lupe nehmen.

Gesundheit ist mehr: Vergiss über Wellness deine Seele nicht

Ich persönlich?

Immer mehr Menschen suchen einen Weg aus Zerrissenheit, Hast und Unruhe des Lebens, einen Weg zu sich selbst, zu innerer Ruhe und Harmonie.

Es gibt die Ahnung eines Persönlichkeitszentrums, sozusagen einer zentralen Stelle im Innern der Seele, auf die alles bezogen, durch die alles geordnet ist, und die zugleich eine Energiequelle darstellt. Die Energie des Mittelpunktes offenbart sich im beinahe unwiderstehlichen Zwang und Drang, das zu werden, was man ist. Dieses Zentrum ist nicht gefühlt oder gedacht als das Ich, sondern als das Selbst.

 

Ich-Bilder

Verschiedene Religionen und Lebensanschauungen stellen das Ich unterschiedlich dar. So stellen sich Fragen, wie etwa: Bin ich nichts und nichtig, austauschbar, oder bin ich etwa  die  Hauptperson  in  meinem  Lebensszenario,  der  Mittelpunkt, um den sich alles dreht, liegt nicht alles in mir?  Wo stehe ich innerhalb des Kosmos? Wie sehe ich mich selbst und welche Rolle weisen mir andere zu? In diesem Seminar werden Antworten zu dem Thema aus verschiedensten Religionen, aus der Philosophie und Psychologie vorgestellt. Anschließend diskutieren wir auf dem Hintergrund eigener Erfahrungen darüber.

Körpersprache wahrnehmen und verstehen

Wir teilen uns mit – weit mehr nicht-sprachlich als mit Worten. Oft gibt es Mißverständnisse, weil die Körpersprache für uns eine Fremdsprache geworden ist.

Spielerisch und mit viel Spaß wollen wir Gesten, Mimik, Haltung etc. verstehen und deuten lernen.

 

Gesichter

Die Maske zeigt das wahre Gesicht. Vom Philosophen Kahlil Gibran stammt der Satz: „Ich erkenne Gesichter, denn ich durchschaue den Schleier, den mein Auge mir vorgaukelt, und erblicke dahinter die Wirklichkeit.“

Wieviele Gesichter hat der Mensch? Mit welchen Gesichtern begegnen wir uns? Zeigen wir überhaupt unser wahres Gesicht? Und wie sieht denn überhaupt dieses wahre Gesicht aus?

 

Trilogieseminar Psychologie

Faszination Psychologie: Auf den Spuren von Freud, Jung und Piaget

Die Wege in die Tiefen der menschlichen Psyche sind vielfältig und können auf ganz unterschiedliche Weise beschritten werden. Diese “Psychologische Trilogie” befasst sich mit genau solchen, alternativen Wegen und gibt vertiefende Einblicke in unterschiedliche, oft auch kontrovers diskutierte, Denkansätze der Psychologie. Dabei werden Bereiche wie z.B. Tiefenpsychologie, Kulturpsychologie und die Psychologie des Denkens anhand ihrer Begründer und deren weitreichende Auswirkungen bis in die heutige Zeit vorgestellt und diskutiert.

1. Sigmund Freud:

Der Mann unserer “Träume”!?

Sigmund Freud , österreichischer Arzt und Tiefenpsychologe, der sowohl als Begründer der Psychoanalyse als auch als Religionskritiker große Bekanntheit erlangte, wird bezüglich seiner Theorien und Methoden noch heute kontrovers diskutiert. So steht z.B. die Methode der freien Assoziation, speziell auch im Zusammenhang mit der Traumdeutung, im Focus so mancher Freud-Kritiker. Dennoch gilt Freud, als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Um die Person und den Wissenschaftler Siegmund Freud besser einordnen zu können, stellen wir uns im diesem Teil der Trilogie u.a. folgende Fragen: Lässt sich sein psychologischer Ansatz aus seiner eigenen Vita heraus begründen und – was macht seine Theorien und Methoden für manche so umstritten?

2. C. G. Jung

der Mystiker der Psychoanalyse

Carl Gustav Jung, der Begründer der analytischen Psychologie, war ein wichtiger Vertreter der Selbstpsychologie innerhalb der Tiefen- und Kulturpsychologie. Im Zentrum seines Ansatzes stehen dabei das Unbewusste als “schöpferischer Mutterboden des Bewusstseins” sowie

die Symbolsprache der Seele, die es zu enträtseln gilt. Selbstbezug und Individualität sieht Jung folglich als Kern der Menschwerdung bzw. unserer Kulturgeschichte. So hat er mit seinem Werk nicht nur die Psychotherapie, sondern auch die Psychologie, Theologie, Völkerkunde, Literatur und Kunst maßgeblich beeinflusst. Seinem Werk sowie spannenden Fragen wie z.B. warum C.G. Jung als Mystiker unter den Vätern der Psychoanalyse gilt, widmet sich dieser Trilogieteil.

3. Jean Piaget oder –

warum der Mensch denkt, wie er denkt!

Was hat unser Denken mit unserer Umwelt zu tun, was unsere Umwelt mit unserem Denken? Wie kommt der Mensch zu seinem Wissen über die Welt? Diesen zentralen Fragestellungen widmete der Schweizer Biologe und Psychologe Jean Piaget seine umfangreichen und interdisziplinären Forschungen. Hierbei betrachtete er die Entwicklung des menschlichen Denkens von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter und entwarf darauf basierend seine Entwicklungstheorie des Denkens. In ihr beschreibt Piaget, wie sich die Intelligenz des Menschen in der Interaktion mit seiner Umwelt entfaltet. Näheres zu Piaget und seinen Erkenntnissen liefert dieser Trilogieteil.

Mann und Frau im Spiegel anderer Kulturen

Dieses Seminar soll die vielfältigen Perspektiven der Beziehung von Mann und Frau sichtbar machen. Welches Bild der Frau bieten andere Religionen (z. B. Islam, Hinduismus) und andere Kulturen? Was meint Matriarchat”? Was bedeuten diese Aspekte für die Feminismusdiskussion?

Märchen als Lebenshilfe

Ein Nachtcafe zur Seelenlandschaft

Das Thema diesmal: „Die Seele – Wirklichkeit, Einbildung; überflüssig oder was?” Mitdiskutieren werden Oberarzt D’· Nikola Lukincic, Pfarrer

Christof Mayer (Nordstetten), die Religionswissenschafterin Dr.Mechthild Pecik und der Psychologe Rolf Wenzelburger. A n diesem Abend sollen verschiedene Vorstellungen von der ,,Seele“ angesprochen werden. Was stellt sich jeder für sich darunter vor? Ist es die Zusammenfassung der Gefühle oder der Motor des Menschen oder der eingehauchte Atem Gottes, der nach dem Tod zu ihm zurückgeht oder einfach ein antiquierter, also heute überflüssiger Begriff?

Die Sprache der Märchen

Die von der Aufklärung als “Ammengeschichten„ diskriminierten Märchen werden gegen Ende des 2o. Jahrhunderts nicht mehr nur erzählt und gelesen, sondern auch geschickt vermarktet (Kassetten, Märchenparks, Werbung, Cartoons). Erwachsene erkennen, daß Märchen in tiefem Zusammenhang mit der Selbst- und Sinnsuche unseres Daseins stehen und Lebensweisheit vermitteln. Märchen sagen uns viel über unsere eigenen Ängste, Sehnsüchte und das Glück. Anhand ausgewählter Märchen werden wir in diesem Seminar miteinander die Sprache der Märchen entschlüsseln.

Die Sprache der Märchen – Indien

Märchen werden heute auch von Erwachsenen wiederentdeckt. Ihre Symbolik und ihre Bilder sagen uns viel über die Wirklichkeit, Sinn und Inhalte des Lebens, sowie über unser eigenen Ängste, Sehnsüchte und das Glück. Das Seminar gibt Einblicke in die Bedeutung und Deutung indischer Märchen. Auf diesem Weg werden auch religiöse Inhalte leichter zugänglich.

Die Sprache der Märchen

Märchen werden heute auch von Erwachsenen wieder entdeckt. Ihre Symbolik und ihre Bilder sagen uns viel über die Wirklichkeit, Sinn und Inhalte des Lebens, sowie über unsere eigenen Ängste, Sehnsüchte und das Glück. Der Vortrag gibt Einblicke in die Bedeutung und Deutung von Märchen.

Wie Menschen besser miteinander reden können

Geredet wird heute wirklich genug. Die Streiks und Demonstrationen beweisen, daß Menschen das Gefühl bekommen, nicht mehr recht verstanden zu werden – Vorurteile über den Mitmenschen bauen Barrieren auf und verhindern das echte Gespräch von Mensch zu Mensch, das so wichtig ist. Dieses Seminar beinhaltet folgende Themen: Wie werden wir frei von Vorurteilen? Wie hören wir einander besser zu….? Welche Gesprächsblockaden gilt es zu überwinden? Praktische Tips zu guten Gesprächen. Vom Monolog zum Dialog.

Beispiele aus dem praktischen Leben (Gesprächsführung)

 

Wer bin ich?

Wie nehme ich mich wahr? Was unterscheidet mein “Ich” vom “Du”? Worauf kommt es mir im Leben an? Wieso bin ich im Tod allein? Im Gespräch miteinander und im Vergleich mit Erkenntnissen der Philosophie wollen wir die vielschichtige Frage nach dem „Ich“ angehen. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

FDS

 

Auf dem Weg zu mir

In unterschiedlichen Gruppen und Situationen erfahre ich mich immer wieder anders. Wie sehe ich mich selbst und welche Rolle weisen mir andere zu? Für wen oder was will ich meine Zeit, meine Energie einsetzen? Wie frei bin ich, tatsächlich das zu leben, was mir wichtig ist? – In diesem Seminar werden Antworten zu dem Thema aus der Philosophie, Psychologie und verschiedenen Religionen vorgestellt.

Yoga und C.G. Jung

Yoga als praktische Übung findet großen Anklang in unserer westlichen Welt. C.G. Jung hat sich schon sehr früh mit fernöstlichen Kulture und Religionen befaßt und kommt durch die Auseinandersetzung zu bemerkenswerten Schlüssen.

 

Zeit-Sparkasse

Kommen Sie am Abend erschöpft von der Arbeit und sind trotzdem unzufrieden mit dem Tag? Sind Sie oft unter Zeitdruck und schafft dies Voraussetzungen für Konflikte? Dann kann dieser lange Abend sicher weiterhelfen. Ziel des Abends ist es, die eigene Zeit und Arbeit zu beherrschen, anstatt sich von ihnen beherrschen zu lassen. Die Inhalte des Abends: Persönliche Zeitverwendungs-Analyse, wie setze ich Prioritäten, Umgang mit Störfaktoren und Zeitdieben; Nachdenken über: Müssen wir die Zeit vertreiben oder können wir sie urbar machen? Zeit kann nicht gehortet werden wie Geld oder Material. Wir müssen die Zeit ausgeben, ob wir wollen oder nicht. Zeit ist unwiederbringlich.

An diesem langen Abend geht es um die Wiederentdeckung der Zeit. In Kurzreferat, Diskussionen und literarischen Exkursionen befassen wir uns mit der „Zeit“.

Das Zwiegespräch- wie wir besser miteinander reden

Wir sprechen ständig – mit jemand, über etwas. Sprechen gehört zutiefst zu unserem Leben. Aber versteht der Andere auch, was ich sagen wollte? Kann ich den anderen überzeugen oder über-rede ich ihn? In Form von Gesprächen sollen diese Fragen geklärt und das Verstehen gefördert werden.

Wellness-Abend

Einfach abschalten, erholen und neue Kräfte sammeln. Wir werden Geschichten hören, die ruhig machen und helfen, Stress hinter sich zu lassen. Durch Konzentration auf den Körper in Form von Atemübungen aus dem Yoga und autogenes Training wird die Entspannung vertieft und Nervosität abgebaut. Angenehme Musik unterstützt die positive Umstellung.

Bitte warme, lockere Kleidung, Isomatte, Decke und Kissen mitbringen.